Sky Labs' ringförmiges Blutdruckmessgerät „CART" erhält Zulassung der britischen MHRA … Grundstein für Markteintritt im Vereinigten Königreich nach Europa gelegt

15.05.2026
  • Erfolgreiche Überwindung regulatorischer Hürden im Vereinigten Königreich nach CE-MDR-Zertifizierung
  • Beweist globale Wettbewerbsfähigkeit als weltweit einziges manschettenloses ringförmiges Blutdruckmessgerät

SEOUL, Südkorea, 15. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Das ringförmige Blutdruckmessgerät „CART" von Sky Labs hat nach seiner Expansion nach Europa die Grundlage für den Eintritt in den britischen Markt geschaffen.

‘CART’ Ring and Charging Cradle

Sky Labs (CEO Jack Byunghwan Lee) gab am 15. bekannt, dass seine Plattform zur Blutdrucküberwachung in Ringform, die CART PLATFORM, die Registrierung als Medizinprodukt offiziell abgeschlossen und die Marktzulassung der britischen Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHRA) erhalten hat.

Die MHRA ist eine Regierungsbehörde, die für die Regulierung der Sicherheit, Qualität und Wirksamkeit sämtlicher Arzneimittel und Medizinprodukte verantwortlich ist. Nach dem Erhalt der europäischen Medizinproduktezertifizierung CE-MDR im Januar hat Sky Labs nun mit dem Abschluss des MHRA-Registrierungs- und Zulassungsverfahrens die Grundlage für den Eintritt in den britischen Markt gefestigt.

Die CART PLATFORM ist ein Produkt, das ein ringförmiges Wearable, eine mobile App, einen Server sowie einen Web-Viewer für medizinisches Fachpersonal integriert. Da die gesamte Plattform – von der Hardware bis zur Software – zertifiziert wurde, plant Sky Labs, den Vertrieb im britischen Markt über Verschreibungen in Apotheken, Krankenhäusern und Kliniken im großen Umfang aufzunehmen.

Das ringförmige tragbare Blutdruckmessgerät „CART BP pro" von Sky Labs hat bereits eine führende Position im Heimatmarkt etabliert. Zusätzlich zur Zulassung durch das südkoreanische Ministry of Food and Drug Safety (MFDS), die nationale Regulierungsbehörde vergleichbar mit der US-amerikanischen FDA, wurde das Gerät seit der Aufnahme in die Erstattung medizinischer Leistungen im Jahr 2024 in die klinische Praxis von rund 1.800 Krankenhäusern und Kliniken landesweit integriert. Dies zeigt, dass das Produkt nicht nur seine technologische Leistungsfähigkeit und Sicherheit, sondern auch seine Akzeptanz innerhalb des Gesundheitssystems bewiesen hat.

Jack Byunghwan Lee, CEO von Sky Labs, erklärte: „In einem System, das seit Jahrhunderten von manschettenbasierten Blutdruckmessgeräten geprägt ist, beweist die Tatsache, dass das weltweit einzige manschettenlose ringförmige Blutdruckmessgerät die Zulassung internationaler Regulierungsbehörden erhalten hat, dass die Technologie und klinische Reife von Sky Labs global anerkannt wurden." Er fügte hinzu: „Dies zeigt, dass ein neues Paradigma im Blutdruckmanagement Realität wird, das sowohl die klinische Effizienz für medizinisches Fachpersonal als auch den Messkomfort für Patienten gleichzeitig erfüllt."

Über Sky Labs Sky Labs

Sky Labs wurde im September 2015 gegründet und ist ein Healthcare-Unternehmen, das „CART" entwickelt und betreibt – ein ringförmiges Medizinprodukt und eine Plattform zur Überwachung von Patienten mit chronischen Erkrankungen. Seit der Entwicklung des ersten CART im Jahr 2020 zur Überwachung von Vorhofflimmern mithilfe von Herzsignalen aus optischen Sensoren hat das Unternehmen seine Kompetenzen kontinuierlich erweitert. Im Jahr 2023 erhielt Sky Labs die Zulassung für „CART BP pro", ein ringförmiges Messgerät zur 24-Stunden-Blutdruckmessung. 2024 wurde CART BP pro vom Health Insurance Review and Assessment Service (HIRA) im Rahmen des bestehenden medizinischen Verfahrens der „24-Stunden-Langzeitblutdruckmessung" (Erstattungscode „E6547") anerkannt und wird derzeit in Krankenhäusern und Kliniken in ganz Korea verschrieben. Darüber hinaus brachte das Unternehmen im September 2025 „CART BP" auf den Markt – ein ringförmiges Blutdruckmessgerät für Verbraucher, das über den offiziellen Online-Store sowie verschiedene weitere Online-Kanäle erhältlich ist.

Pressekontakt

Inok Jung – inok.jung@skylabs.io

Bomi Lee – bomi.lee@skylabs.io

Sky Labs

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Thyssenkrupp setzt bei Stahlneuaufstellung auf eigene Kraft

04.05.2026

Thyssenkrupp zieht beim geplanten Verkauf seiner Stahlsparte an den indischen Konkurrenten Jindal vorerst die Reißleine. Beide Unternehmen haben vereinbart, die seit September laufenden Gespräche auszusetzen. Nach Angaben des Essener Industriekonzerns soll die Neuaufstellung von Thyssenkrupp Steel nun aus eigener Kraft konsequent weiterverfolgt werden. Konzernchef Miguel López betonte, die Voraussetzungen für eine profitable Fortführung des Geschäfts seien „so gut wie lange nicht mehr“.

Im Hintergrund steht ein deutlicher Stimmungsumschwung im europäischen Stahlsektor. Thyssenkrupp verweist auf „große Fortschritte bei der Neuausrichtung“ des Segments und ein deutlich verbessertes Umfeld. Die Europäische Union habe die Bedeutung der Stahlproduktion für die Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten erkannt und den Willen bekundet, die europäische Stahlindustrie stärker gegen globale Überkapazitäten und Dumping abzuschirmen. Zudem will Brüssel die Umstellung auf eine klimafreundliche Stahlproduktion weiter unterstützen.

Auch operativ hat sich die Lage bei Thyssenkrupp Steel zuletzt aufgehellt. Die Sparte, historischer Kern des Ruhrkonzerns, legte im laufenden Geschäft zu. Parallel läuft jedoch ein tiefgreifender Umbau: Zur Sanierung des Bereichs sollen in den kommenden Jahren bis zu 11.000 der rund 26.000 Stellen gestrichen oder ausgelagert werden. López hatte bereits zuvor erklärt, je erfolgreicher die Neuausrichtung umgesetzt werde, desto attraktiver werde das Stahlgeschäft für Kapitalmarkt und Investoren – „ob mit oder ohne Jindal“.

Der vorläufige Verkaufsstopp bedeutet keinen endgültigen Verbleib der Stahlsparte im Konzern. Mittelfristig hält Thyssenkrupp an dem Ziel fest, sich vom Stahlgeschäft zu trennen. Gewerkschaften wie die IG Metall drängen derweil auf Klarheit und fordern ein Ende der Verkaufsüberlegungen ohne „Hintertür“. Sie verlangen Gespräche über ein Modell, mit dem sich der Stahlbereich eigenständig und aus eigener Kraft verselbstständigen könnte. Während frühere Versuche für einen Verkauf, ein Joint Venture oder einen Börsengang gescheitert sind, setzt das Management nun darauf, den Wert des Bereichs vor einem möglichen nächsten Schritt weiter zu steigern.