Neue Plattform kombiniert die GRX-Empfängerhardware von SeRo mit SecureTrack-MLAT- und ADS-B-Technologien für eine integrierte Überwachung von Bewegungsflächen auf Flughäfen
Entwickelt zur Unterstützung eines sicheren und effizienten Bodenbetriebs auf Flughäfen durch ein verbessertes Lagebewusstsein
FRANKFURT, Deutschland, 27. Mai 2026 /PRNewswire/ -- SeRo Systems, ein führender Anbieter von Sicherheits- und Monitoring-Lösungen für die Flugverkehrsüberwachung, gab heute die Erweiterung seines Portfolios um MLX1090 bekannt, ein neues Surface MLAT System zur Integration in Advanced Surface Movement Guidance and Control Systems (A-SMGCS). Die Plattform wurde gemäß den Standards EUROCAE ED-117A und ED-129B entwickelt und bietet eine kontinuierliche Überwachung sowie Verfolgung, um das Lagebewusstsein und die Staffelung von Luftfahrzeugen und Bodenfahrzeugen auf aktiven Bewegungsflächen von Flughäfen zu unterstützen.

Aufbauend auf den bewährten Technologien von SeRo zur Luftraum- und Bodenüberwachung integriert MLX1090 die GRX-Empfängerhardware mit der SecureTrack-Software und kombiniert deren hochpräzise Multilateration (MLAT) sowie ADS-B-Überwachungsfunktionen zu einem einheitlichen Lagebild für den Betrieb. Dadurch können A-SMGCS-Systeme die Positionen von Luftfahrzeugen und Bodenfahrzeugen kontinuierlich verfolgen und Fluglotsen sowie Flughafenbetreibern Sicherheitswarnungen in Echtzeit und ein Lagebild für das gesamte Flugfeld sowie den umgebenden Terminal-Luftraum liefern. Das System läuft auf einem dedizierten lokalen Server, ist unabhängig von externen Cloud-Diensten und wird durch Wartung sowie Support von SeRo unterstützt. Damit bietet es Regionalflughäfen, Flughäfen der allgemeinen Luftfahrt und Verkehrsflughäfen eine sichere, kosteneffiziente Lösung für die integrierte Überwachung und Verfolgung von Bewegungen auf dem Flugfeld.
„Flughäfen stehen heute unter zunehmendem Druck, die Sicherheit auf den Bewegungsflächen und die betriebliche Resilienz zu verbessern und gleichzeitig die Infrastrukturkosten unter Kontrolle zu halten", sagte Markus Fuchs, Technischer Leiter und Leiter der Informationssicherheit von SeRo Systems. „Unser MLX1090 ist eine natürliche Weiterentwicklung der Technologie zur Luftraum- und Bodenüberwachung, die wir seit mehr als einem Jahrzehnt kontinuierlich weiterentwickelt haben. Durch die Integration unserer GRX-Empfänger mit unseren MLAT- und Echtzeitanalysefunktionen haben wir eine skalierbare, kosteneffiziente Lösung entwickelt, die fortschrittliche Überwachungsfunktionen auch kleineren Flughäfen zugänglich macht."
MLX1090 befindet sich derzeit in Feldversuchen an einem deutschen Regionalflughafen und ergänzt das umfassende Portfolio von SeRo an Technologien für Luftraumüberwachung, HF-Spektrumüberwachung und die Erkennung von GNSS-Störungen, auf die bereits Flugsicherungsorganisationen, Regulierungsbehörden und Luftfahrtbehörden in Europa und den Vereinigten Staaten vertrauen.
Informationen zu SeRo Systems
SeRo Systems mit Hauptsitz in Frankfurt, Deutschland, bietet technologisches und ingenieurtechnisches Fachwissen, um Flugsicherungs- und Überwachungsdienste zu überwachen, deren Schutz und Sicherheit zu gewährleisten sowie die Einhaltung von Spektrum- und Regulierungsvorgaben zu unterstützen. Die Lösungen von SeRo unterstützen Flugsicherungsorganisationen, Luftfahrtbehörden sowie Regulierungsstellen in Europa und darüber hinaus. Das Unternehmen ist nach ISO 9001:2015 und ISO 27001:2022 zertifiziert und belegt damit sein Engagement für Qualitätsmanagement sowie Informationssicherheit. Weitere Informationen zu SeRo Systems und seinen Lösungen für Surveillance-, GNSS- und HF-Spektrum-Monitoring finden Sie auf www.sero-systems.de.
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Ein Zwischenfall mit einem Kleinflugzeug hat am Montagnachmittag den Flugbetrieb am Hamburger Flughafen vorübergehend zum Erliegen gebracht. Eine aus Cannes kommende Maschine setzte bei der Landung mit der Nase auf und wurde dabei beschädigt, wie ein Flughafensprecher mitteilte. Verletzt wurde niemand. Nach Angaben des Sprechers war das Flugzeug in Hamburg gelandet und „dabei zu Schaden gekommen“.
Dem Boulevardblatt „Bild“ zufolge verlor das Kleinflugzeug beim Aufsetzen sein Bugrad und setzte anschließend mit der Flugzeugnase auf der Piste auf. An Bord sollen zwei Personen gewesen sein. Offiziell bestätigt wurden zunächst der Schaden an der Maschine und das Ausbleiben von Verletzten. Um welche Art von Flug handelte, wurde zunächst nicht detailliert erläutert; laut „Bild“ soll es sich um eine Socata TBM-700C gehandelt haben.
Die Beschädigung der Maschine führte dazu, dass der komplette Flugbetrieb in Hamburg zeitweise gestoppt werden musste. Während der Bergung des Flugzeugs und der anschließenden Reinigung der Start- und Landebahn waren weder Starts noch Landungen möglich. „Das muss sehr gewissenhaft gereinigt werden“, sagte der Sprecher. Schon kleinste Trümmerteile könnten beim Starten und Landen gefährlich für andere Flugzeuge werden.
Die betroffene Maschine traf gegen 16 Uhr am Hamburger Flughafen ein. Spezialisten sollen nun untersuchen, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. Der Flughafen nahm den Betrieb wieder auf, nachdem das Kleinflugzeug geborgen und die Bahn gereinigt worden war. Mit Verspätungen und Umleitungen war in der Folge zu rechnen, während sich der Verkehr schrittweise normalisierte.