PEKING, 25. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Anlässlich des kürzlich im Weingut Langjiu in Sichuan, im Südwesten Chinas, stattfindenden „Estate Culture Forum" (Baijiu-Region am Chishui-Fluss) kamen internationale Weingut-Experten zusammen, um Wege zu erörtern, wie durch die Bewahrung traditioneller Werte entwicklungsorientierte Innovationen erzielt werden können, um Marktzyklen erfolgreich zu meistern.

Gegenwärtig sind Tradition und Innovation die zentralen Themen, mit denen globale Spirituosenmarken konfrontiert sind, so internationale Weingutbetreiber und Experten, die sich darin einig waren, dass qualitätsorientiertes Wachstum der Konsens unter den Weingütern in China und im Ausland ist.
„Für Langjiu Estate steht Qualität stets an erster Stelle bei der Unternehmensentwicklung. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch Baijiu eine Brücke zwischen China und der Welt zu schlagen und dafür zu sorgen, dass die erstklassige Qualität und die einzigartige Kultur des Baijiu weltweit mehr Wertschätzung finden", erklärte Wang Bowei, CEO der Sichuan Langjiu Co., Ltd.
Auf der Grundlage seiner traditionellen Brautechnik und der einzigartigen Lagerbedingungen, die der Tianbao-Berg auf dem Langjiu-Anwesen bietet, verfügt das Unternehmen mittlerweile über einen Bestand von bis zu 300.000 Tonnen hochwertigem Baijiu mit Soßenaroma.
Da der Jahresabsatz streng auf höchstens ein Zehntel des gelagerten Spirituosenbestands begrenzt ist, lässt die Sichuan Langjiu Co., Ltd. ihren Worten Taten folgen und betreibt das Baijiu-Geschäft als eine Branche, die den Wert der Zeit verkörpert, betonte Wang.
Ryan Camus, Vorstandsmitglied der renommierten französischen Destillerie „Maison Camus", die über ein eigenes Weingut verfügt, erinnerte an die mehr als hundertjährige Geschichte des Unternehmens und erklärte, dass die unabhängige Betriebsführung die Produktqualität von „Maison Camus" auch nach mehreren Generationen der Weitergabe garantiere.
Das Weingut Schloss Reinhartshausen verfügt über Weinkeller mit einer Fläche von mehr als 10.000 Quadratmetern und lagert dort Weine, die bis ins Jahr 1861 zurückreichen. Alle zwei Jahrzehnte werden zur Qualitätssicherung Prüfungen, Verkostungen, Aufzeichnungen und gegebenenfalls das erneute Verschließen der Flaschen durchgeführt, erklärte Laurenz P. Lergenmüller, Geschäftsführer des Weinguts Schloss Reinhartshausen.
All diese Bemühungen, bei denen Qualität im Vordergrund steht, zeugen nicht nur von der Entschlossenheit chinesischer und ausländischer Weingüter, das qualitative Erbe zu bewahren, sondern auch von ihrem Engagement für qualitätsorientierte Innovationen, um dem weltweiten Rückgang der Nachfrage nach Spirituosen und den sich wandelnden Verbraucherpräferenzen entgegenzuwirken.
Durch die Neugestaltung des Genusserlebnisses und die branchenübergreifende Integration hat das Langjiu Estate seine Attraktivität für die Verbraucher gesteigert und seit seiner Eröffnung im Jahr 2020 laut Wang über eine Million Besucher empfangen.
Auf dem Anwesen sind Gebäude wie der Lagerraum in Form eines Schnapsgefäßes, das „Golden Goblet Castle", der Inbegriff für den Geschmack und die Qualität von Langjiu. Die Verbindung von poetischem Charme und Schönheit mit dem Schnaps sei es, womit das Unternehmen auf die sich wandelnden Bedürfnisse junger Verbraucher eingehe, fügte Wang hinzu.
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Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.
Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.
Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.
Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.