„Wir hatten keine Vorlage, an der wir uns orientieren konnten": Zoomlion-Ingenieur über den Durchbruch bei der weltweit höchsten Hubarbeitsbühne mit 82,3 Meter langem geraden Ausleger

29.06.2026

CHANGSHA, China, 29. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Auf der siebten Konferenz für Wissenschaft und technologische Innovation, die von Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co., Ltd. („Zoomlion") veranstaltet wurde, wurde die Hubarbeitsbühne ZT82J mit geradem Ausleger mit dem Preis für herausragende Flaggschiffprodukte ausgezeichnet. Mit einer maximalen Arbeitshöhe von 82,3 Metern ist es das weltweit höchste Modell seiner Kategorie; es deckt den Bedarf an Arbeitsbühnen für Einsätze in Höhen über 80 Metern ab und erfüllt die strengen Sicherheitsanforderungen großer Infrastrukturprojekte weltweit.

Zoomlion’s  straight-boom aerial work platform undergoes a slewing stability test at the company’s testing facility

Hinter dieser Errungenschaft stehen die beharrlichen Bemühungen des Produktmanagers He Jipeng und seines Teams im Forschungs- und Entwicklungszentrum für Hubarbeitsbühnen, die die ZT82J durch Konstruktion, Tests, Prozessumsetzung und abteilungsübergreifende Koordination vom Konzept bis zur Serienreife begleitet haben.

Die zentrale Herausforderung bestand von Anfang an darin, bei der Ausarbeitung des strukturellen Layouts zwei strenge Vorgaben – die Gesamtabmessungen und das Gesamtgewicht – in Einklang zu bringen. Der Forschungs- und Entwicklungsumfang umfasste einen extrem langen, speziell geformten Leichtbauausleger, einen kastenförmigen Drehkranz und ein hochbelastbares Fahrgestell, mit dem Ziel, das Gewicht zu reduzieren und gleichzeitig die strukturelle Steifigkeit deutlich zu verbessern, um die Biege- und Torsionsfestigkeit bei Hubhöhen von 82,3 Metern zu gewährleisten und das Schwanken der Arbeitsbühne zu unterdrücken.

Da es keine ausgereiften Vorbilder oder Referenzwerte aus der Branche gab, stieß das Team auf Engpässe wie unzureichenden Platz im Layout, übermäßiges Gewicht und mangelnde Steifigkeit. Gewichtsreduzierung, Gesamtabmessungen und strukturelle Steifigkeit stellten widersprüchliche Anforderungen dar, was es äußerst schwierig machte, das optimale Gleichgewicht zu finden.

Nach mehr als zehn Simulationsrunden entwickelte und verfeinerte das Team einen eigens entwickelten Auslegerquerschnitt mit mehreren Kanten und bewertete mehrere Teleskopkonfigurationen, um die Gesamtstruktur zu optimieren. Dadurch wurden vertikale und laterale Steifigkeit gewährleistet und gleichzeitig die Gewichtsreduktionsziele mit der strukturellen Tragfähigkeit innerhalb festgelegter Grenzen in Einklang gebracht.

Aufbauend auf dem Leichtbauausleger integrierten He Jipeng und das Team Optimierungen an Drehplattform und Fahrgestell. Durch Simulationen wurden Schwachstellen identifiziert, Blechquerschnitte präzise optimiert und überflüssiger Stahl abgebaut, wobei die Sicherheitsreserven gewahrt blieben. So gelang eine Gewichtsreduzierung, die Ermüdungs- und Kippstabilität wurde verbessert und ein struktureller Durchbruch für Geräte mit extrem hoher Arbeitshöhe erzielt.

Zur Unterstützung des Projekts stellte Zoomlion eine Task Force aus Experten für Statik, Hydraulik und elektronische Steuerung zusammen, die von einem Simulationsteam und speziellen Testanlagen unterstützt wurde, um eine nahtlose Koordination vom Entwurf bis zur Produktion zu gewährleisten.

„Diese Auszeichnung würdigt die Fortschritte unseres Teams bei der Entwicklung von Hubarbeitsbühnen mit extrem großer Reichweite und demonstriert die Leistungsfähigkeit der hochwertigen Baumaschinen von Zoomlion", sagte He Jipeng. „Sie hat zudem unser Selbstvertrauen erheblich gestärkt, weiterhin die Grenzen der Innovation zu erweitern und technische Barrieren zu überwinden."

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Mister Spex ordnet Aufsichtsrat neu und bekräftigt Strategie für profitables Wachstum

15.06.2026

Mister Spex SE hat sich auf ihrer ordentlichen Hauptversammlung eine breite Rückendeckung der Anteilseigner für den eingeschlagenen Kurs gesichert. Rund 95 Prozent der abstimmenden Aktionärinnen und Aktionäre votierten für sämtliche Vorschläge der Verwaltung, wie aus einer Mitteilung des Unternehmens hervorgeht. Die Versammlung fand virtuell statt, vertreten waren dabei rund 68 Prozent des Grundkapitals des nach eigenen Angaben zu den führenden Optikern in Deutschland zählenden Unternehmens.

Vor den Abstimmungen präsentierten CEO Tobias Krauss und CFO Benjamin von Schenck die Geschäftsentwicklung des Jahres 2025 sowie das strategische Zielbild von Mister Spex. Das Management skizzierte, wie der Optiker die Grundlagen für nachhaltiges, profitables Wachstum legen will. Im Zentrum steht eine schlankere und effizientere Organisationsstruktur, mit der das Unternehmen seine Position im Wettbewerb stärken und seine Omnichannel-Ausrichtung weiterentwickeln möchte.

Im Zuge der Hauptversammlung entlasteten die Aktionäre die im Geschäftsjahr 2025 amtierenden Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat. Zudem bestellten sie die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erneut zum Abschluss- und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2026. Damit bleibt der bestehende Prüfungsrahmen unverändert, was als Signal für Kontinuität in der Finanzberichterstattung gewertet werden kann.

Auf der Personalseite kam es zu einer Neubesetzung im Aufsichtsrat: Die Hauptversammlung wählte Dr. Michael Ahrens in das Kontrollgremium. Er folgt auf Pietro Luigi Longo, dessen Amtszeit mit Ablauf der Versammlung endete. Ahrens bringt langjährige Erfahrung in den Bereichen Omnichannel-Handel, Digitalisierung und Unternehmensführung ein. Parallel dazu bestätigten die Aktionäre Nicole Srock.Stanley als Mitglied des Aufsichtsrats und unterstreichen damit den eingeschlagenen Kurs in der Besetzung des Kontrollgremiums.