Das neue Pixeldesign und der neue Algorithmus sorgen für eine um mehr als 20 % höhere Auflösung im Vergleich zu herkömmlichen Produkten von Sony.
ATSUGI, Japan, 24. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die Sony Semiconductor Solutions Corporation (Sony) gab heute die bevorstehende Markteinführung des LYTIA 610 bekannt, eines CMOS-Bildsensors vom Typ 1/2 mit einer effektiven Auflösung von ca. 64 Megapixeln und der RB2×2-On-Chip-Lens-Pixelstruktur (OCL). Dies ist das branchenweit erste*1 Produkt mit dieser Pixelstruktur, das in Serie hergestellt wird.
Durch die Kombination der RB2×2-OCL-Pixelstruktur mit einer speziell auf diese Struktur optimierten Array-Konvertierungsverarbeitung (Remosaicing) erzielt das neue Produkt gleichzeitig eine verbesserte Auflösung und eine hervorragende Autofokusleistung (AF). Es bietet eine um mehr als 20 % höhere räumliche Auflösung*2 im Vergleich zu Sonys herkömmlichem Produkt mit derselben Pixelgröße*3, wodurch Teleobjektive Motive mit feinen Details erfassen können.
Dank der verbesserten Auslesegeschwindigkeit sind erstmals auch 4K-Videoaufnahmen mit 120 fps auf dem 1/2-Zoll-Sensor von Sony möglich. Dadurch wird der Leistungsunterschied zu den großen Sensoren der Hauptkameras verringert und Schwankungen in der Bildqualität bei Kamerasystemen mit mehreren Objektiven unterdrückt, was ein einheitlicheres Aufnahmeerlebnis ermöglicht.
*1 Unter den CMOS-Bildsensoren. Laut einer Untersuchung von Sony (Stand: Bekanntgabe am 24. Juni 2026).
*2 Räumliche Auflösung: Ein Indikator zur Bewertung der Bildschärfe. Diese Abbildung gibt an, ab welchem Detaillierungsgrad dünne, abwechselnd schwarze und weiße Linien deutlich voneinander unterschieden werden können. Ein höherer Wert bedeutet eine feinere Detailwiedergabe des Motivs.
*3 Im Vergleich zum mobilen CMOS-Bildsensor LYTIA 601 mit einer 2×2-OCL-Struktur und einer Pixelgröße von 0,7 µm.

Modellbezeichnung | Liefertermin für die Serienproduktion |
LYTIA 610 1/2-Typ, 64 effektive Megapixel*4, gestapelter CMOS-Bildsensor für mobile Anwendungen | Ende Juni 2026 |
*4 Basierend auf der Methode zur Bestimmung der effektiven Pixelzahl des Bildsensors.
Hauptmerkmale
■ Hohe Auflösung und AF-Leistung dank der branchenweit ersten*1 RB2×2-OCL-Pixelstruktur und einem speziellen Algorithmus
Die RB2×2-OCL-Pixelstruktur zeichnet sich durch eine optimale Anordnung einer 1×1-OCL-Struktur zur Gewährleistung einer hohen Auflösung und einer 2×2-OCL-Struktur zur Verbesserung der Autofokusleistung auf einem einzigen Sensor aus.
Darüber hinaus wurde ein neuer, speziell für das Remosaicing (Array-Konvertierung) entwickelter Verarbeitungsalgorithmus entwickelt, um die Bildgebungsleistung dieses einzigartigen Pixelarrays weiter zu verbessern. Die optimierte Pixelstruktur und Signalverarbeitung sorgen gemeinsam für eine Verbesserung der räumlichen Auflösung um mehr als 20 % im Vergleich zum herkömmlichen Produkt*3 mit derselben Pixelgröße, wobei die hervorragende AF-Leistung erhalten bleibt.


■ Sonys erster 1/2-Zoll-Sensor, der 4K-Videoaufnahmen mit 120 fps unterstützt
Die Logikschaltungen dieses Produkts zeichnen sich durch eine präzise Fertigung aus, die einen geringen Energieverbrauch gewährleistet. Zudem wurde der AD-Wandler (Analog-Digital-Wandler) durch eine verstärkte Parallelisierung optimiert, um eine Datenauslesegeschwindigkeit zu erreichen, die doppelt so hoch ist wie bei herkömmlichen Sensoren vom Typ 1/2.*3
Dank der verbesserten Auslesegeschwindigkeit sind erstmals Videoaufnahmen mit 4K und 120 fps auf einem Sony-Sensor dieser Größe möglich, was mit früheren Modellen nur schwer zu erreichen war.
Auf der offiziellen Website finden Sie ein Zeitlupen-Beispiel (4K, 120 fps) sowie technische Daten und weitere Informationen.
https://www.sony-semicon.com/en/news/2026/2026062401.html
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Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.
Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.
Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.
Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.