Die Studie Private Capital Survey von Termgrid für das zweite Halbjahr 2026 zeigt, dass Unternehmen ihre Wettbewerbsvorteile durch operative Effizienz, Spezialisierung und Beziehungen neu definieren.
Die wichtigsten Erkenntnisse sind:
LONDON und NEW YORK, 9. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Laut der Private Capital Survey H2 26 von Termgrid konkurrieren Private-Equity-Gesellschaften zunehmend über operative Effizienz, Fachwissen und engere Beziehungen statt über Größe. Während die Marktstimmung weitgehend stabil bleibt, deutet die Umfrage darauf hin, dass Wettbewerbsvorteile zunehmend durch die Umsetzung, Liquiditätslösungen und operative Technologie bestimmt werden.

Die Marktstimmung bleibt verhalten: 38 % sind optimistisch, während 51 % davon ausgehen, dass die Bedingungen weitgehend unverändert bleiben werden. Die Befragten aus der EMEA-Region sind optimistischer (45 %) als diejenigen aus Nord- und Südamerika (35 %), wo die makroökonomischen Bedingungen weiterhin die Spread-Erwartungen dominieren.
Die Bedingungen für die Kapitalbeschaffung bleiben schwierig, was zu einer verstärkten Nutzung alternativer Liquiditätslösungen führt. Das stärkste Wachstum wird für Continuation Vehicles erwartet (33 %), gefolgt von hybriden Fondsfinanzierungsstrukturen (20 %) und NAV-Finanzierungen (19 %). Mehr als die Hälfte der Befragten (53 %) geht zudem davon aus, dass Nichtbanken-Kreditgeber bei der Fondsfinanzierung weiter Marktanteile gewinnen werden, insbesondere in Europa (64 %) im Vergleich zu Nord- und Südamerika (43 %).
Unternehmen differenzieren sich zunehmend durch Fachkompetenz statt durch Größe. Teilnehmer, die mit Unternehmen mit einem EBITDA von mehr als 50 Mio. US-Dollar zusammenarbeiten, betonen Liquiditätslösungen (23 %) und flexible Geschäftsbedingungen (21 %), während diejenigen, die mit Unternehmen mit einem EBITDA von weniger als 50 Mio. US-Dollar zusammenarbeiten, den Fokus auf spezialisierte Anlagestrategien (20 %) und Co-Investment-Möglichkeiten (19 %) legen, um Kapital anzuziehen.
Technologieinvestitionen verlagern sich in Richtung operativer Effizienz. Fast 40 % sehen in der Automatisierung von Arbeitsabläufen die größte Chance zur Verbesserung der Teamkapazität. Während der Einsatz von KI immer mehr zum Mainstream wird, haben nur 16 % sie in das Wissensmanagement ihres Unternehmens integriert. Genauigkeit (32 %), Integration (25 %) und Datensicherheit (20 %) bleiben die größten Hindernisse für eine breitere Einführung.
„Der Wettbewerb in der gesamten Private-Capital-Branche verschärft sich weiter, und die Unternehmen heben sich zunehmend durch operative Exzellenz, Fachkompetenz und stärkere Kundenbeziehungen von der Konkurrenz ab", sagte Dipish Rai, Mitbegründer und CEO von Termgrid. „Da die Einführung von KI immer weiter voranschreitet, werden diejenigen Unternehmen am besten im Wettbewerb aufgestellt sein, die Technologie am effektivsten in ihre täglichen Arbeitsabläufe integrieren."
Informationen zur Umfrage
Ausgewählte Fachleute aus dem Private-Capital-Bereich wurden im Juni 2026 zur Teilnahme an der Umfrage eingeladen. Die Ergebnisse spiegeln ein breites Spektrum an Meinungen aus Nord- und Südamerika (56 %), EMEA (42 %) und APAC (4 %) wider.
Die Umfrageteilnehmer repräsentieren ein breites Spektrum von Akteuren im Bereich des privaten Kapitals, darunter Sponsoren (33 %), Private-Credit-Fonds (29 %), Bankkreditgeber (32 %) und andere (6 %). Die Befragten aus dem Bereich der Sponsoren und privaten Kreditfonds gaben ihre verwalteten Vermögenswerte wie folgt an: über 10 Milliarden US-Dollar (34 %), 5–10 Milliarden US-Dollar (20 %), unter 5 Milliarden US-Dollar (43 %) sowie Evergreen-Strukturen (3 %). Ausführliche Informationen zur Umfrage finden Sie unter app.termgrid.com/termgrid-pulse/private-capital-h2-2026-outlook/
Informationen zu Termgrid
Termgrid ist die marktführende Softwareplattform, die speziell für die privaten Kapitalmärkte entwickelt wurde. Sie wurde von Branchenexperten entwickelt, um Ineffizienzen im Finanzierungsprozess zu beseitigen und den gesamten Workflow für alle Transaktionsbeteiligten zu optimieren, um so die Effizienz und den Überblick in jeder Phase einer Transaktion zu steigern.
Derzeit nutzen über 1.600 Institutionen und 30.000 Finanzexperten aus den Bereichen Kreditnehmer, Kreditgeber und Transaktionsberatung Termgrid, um ihre Finanzierungen abzuwickeln und zu verwalten oder an Transaktionen teilzunehmen. Termgrid hat seinen Hauptsitz in London und New York. Weitere Informationen finden Sie unter www.termgrid.com
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Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.
Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.
Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.
Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.