PEDIGREE® startet Kampagne zur Ehrung von Promenadenmischungen und zur Änderung der Bedeutung des Begriffs in Brasilien

19.06.2026

Mit Ronaldinho Gaúcho an Bord beginnen PEDIGREE® und AlmapBBDO das nächste Kapitel der Caramelo-Plattform und feiern Mischlingshunde als Symbole für Zuneigung, Zugehörigkeit und Nationalstolz in Brasilien

SÃO PAULO, 19. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Während ganz Brasilien den Blick auf den Fußball richtet, startet PEDIGREE® die Kampagne „PEDIGREE® Mutt", die die Brasilianer dazu einlädt, ihre Sichtweise auf Mischlingshunde zu ändern und diese als Symbole der Liebe und des Stolzes zu feiern.

Die Kampagne ist eine logische Fortsetzung der Plattform Caramelo, die AlmapBBDO 2025 für PEDIGREE® entwickelt hatte. Diese stellte diese ikonische „Rasse" von Mischlingen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und trug dazu bei, sie zu einer der beliebtesten Ikonen Brasiliens zu machen. Nun erweitert die Marke ihren Fokus: von Caramelo als nationalem Symbol hin zum Mischling als Inbegriff des brasilianischen Wesens und Stolzes.

Anstatt sich auf einen bestimmten Hund zu konzentrieren, hebt „PEDIGREE® Mutt" ein kollektives Gefühl hervor: den Stolz und die Verbundenheit, die Brasilianer gegenüber Promenadenmischlingungen empfinden. Die Initiative unterstreicht, dass jeder Hund Fürsorge, Respekt, eine hochwertige Ernährung und die Chance auf ein liebevolles Zuhause verdient.

„Seit über 17 Jahren setzt sich PEDIGREE® dafür ein, verantwortungsvolle Adoptionen zu fördern und Mischlingshunden mehr Sichtbarkeit zu verschaffen. Wir möchten eine einfache Botschaft vermitteln: Jeder Hund verdient Liebe, Fürsorge und Anerkennung", sagt Ricardo Marinho, Marketingmanager bei PEDIGREE®.

Zum Auftakt der Kampagne postete Ronaldinho Gaúcho am 12. Juni in den sozialen Medien: „Brasilien ist ein Mischling." Der Beitrag weckte Neugier und Diskussionen, bevor der legendäre Fußballer bekannt gab, dass er mit PEDIGREE® zusammenarbeitet.

Die Wahl von Ronaldinho Gaúcho unterstreicht das Ziel der Kampagne, zwei nationale Symbole miteinander zu verbinden: einen der größten Namen der brasilianischen Sportgeschichte, der weltweit für Authentizität, Freude und Spontaneität bekannt ist, und den liebenswerten Mischling, der einen einzigartigen Platz in der nationalen Vorstellungswelt einnimmt.

„Die neue PEDIGREE®-Kampagne stellt den Mischling als wahres Symbol für Zugehörigkeit und Nationalstolz dar", sagt Camilla Massari, Chief Impact Officer und VP of Client Services and Business bei AlmapBBDO. „Durch die Einbindung von Ronaldinho Gaúcho verbinden wir seine Authentizität mit jener einzigartigen Mischung, die sowohl das brasilianische Volk als auch Mischlingshunde auszeichnet. Unser Ziel ist es, den Begriff in einem liebevollen Licht neu zu definieren und kulturelle Identifikation in echte Wirkung für die Adoption und das Geschäft der Marke umzuwandeln."

In den kommenden Wochen werden in der Kampagne Content-Creators und beliebte Persönlichkeiten zu sehen sein. Mit „PEDIGREE® Mutt" bekräftigt die Marke ihr Engagement für verantwortungsvolle Adoption und unterstreicht, dass jeder Hund es verdient, gesehen, geschätzt, gepflegt und anerkannt zu werden.

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2997372/PEDIGREE.jpg

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/pedigree-startet-kampagne-zur-ehrung-von-promenadenmischungen-und-zur-anderung-der-bedeutung-des-begriffs-in-brasilien-302805421.html

Other news

Französische Budgetpläne lösen Kursdruck auf Rheinmetall-Aktie aus

15.06.2026

Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.

Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.

Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.

Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.