Nota AI unterzeichnet einen Vertrag über die Lieferung von KI-Optimierungstechnologie sowie eine strategische Partnerschaft mit Mobilint zur Beschleunigung der Kommerzialisierung von On-Device-KI auf der heimischen NPU-Infrastruktur

07.05.2026
  • NetsPresso® ist in die Mobilint-NPU-Produkte integriert – und bietet neben der Hardware auch eine Umgebung zur Optimierung und Bereitstellung von KI-Modellen
  • Mobilint MLA100•Karten und Server auf Basis des MLA400 werden als zentrale NVA-Hardwareplattform eingesetzt – mit dem gemeinsamen Ziel, den Markt für Edge-basierte Video-KI zu erschließen
  • Nota AI erweitert das NetsPresso®-Angebot von mobilen und Rechenzentrumsanwendungen auf Edge-AI-Implementierungen

SEOUL, Südkorea, 7. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Nota AI (CEO Myung-su Chae), ein Spezialist für die Komprimierung und Optimierung von KI-Modellen, gab bekannt, dass das Unternehmen eine Vereinbarung mit Mobilint, einem Hersteller von Hochleistungs-KI-Halbleitern (NPU), unterzeichnet hat, um KI-Optimierungstechnologie bereitzustellen und eine strategische Partnerschaft aufzubauen.

Nota AI Signs AI Optimization Technology Supply and Strategic Partnership Agreement with Mobilint Accelerating Commercialization of On-Device AI on Domestic NPU Infrastructure

Diese Vereinbarung wurde geschlossen, um die proprietären Funktionen der KI-Modellkomprimierungs- und -optimierungssoftware von Nota AI mit der führenden Expertise von Mobilint im Bereich des NPU-Hardware-Designs zu kombinieren, mit dem Ziel, gemeinsam leistungsstarke und energieeffiziente Lösungen für den globalen Edge-KI-Markt zu entwickeln.

Im Rahmen der Vereinbarung wird die fortschrittliche KI-Optimierungstechnologie von Nota AI eingesetzt, um die Benutzerfreundlichkeit der NPU-Produktpalette von Mobilint, darunter die Modelle MLA100 und MLA400, zu verbessern. Mobilint wird im Rahmen einer Lizenzvereinbarung die Plattform „NetsPresso®" von Nota AI zur Optimierung von KI-Modellen nutzen und in seine NPU-Produkte integrieren, sodass Endnutzer KI-Modelle erhalten, die komprimiert, quantisiert und für ihre jeweilige Hardwareumgebung optimiert wurden.

Durch diese Zusammenarbeit wird Mobilint in der Lage sein, seinen NPU-Kunden nicht nur Hardware, sondern auch Funktionen zur Optimierung und Bereitstellung von KI-Modellen in einem einzigen Paket anzubieten. Der praktische Nutzen von leistungsstarken KI-Halbleitern wird dann maximiert, wenn verschiedene KI-Modelle auf der Zielhardware stabil und effizient ausgeführt werden können. NetsPresso® soll als zentrale Softwareebene dienen, die die Inferenzleistung von KI-Modellen und die Ausführungseffizienz in NPU-basierten Mobilint-Umgebungen verbessert.

Durch diese Partnerschaft erweitert Nota AI zudem das von NetsPresso® unterstützte Hardware-Ökosystem auf den heimischen NPU-Markt. Das Unternehmen plant, den Einsatz seiner Vision-KI-Lösung NVA (Nota Vision Agent) auf den MLA100- und MLA400-basierten Karten und Servern von Mobilint zu prüfen und neue Geschäftsmöglichkeiten in den Märkten für Edge-basierte Video-KI zu erschließen, darunter Arbeitssicherheit, intelligente Verkehrssysteme, Smart City und Sicherheitsüberwachung.

NVA ist eine bildverarbeitungsbasierte KI-Lösung, die für die Überwachung von Videodaten in Bereichen wie Arbeitssicherheit, intelligente Verkehrssysteme, Smart City und Sicherheitsüberwachung eingesetzt werden kann. Nota AI wird die Machbarkeit und Leistungsfähigkeit von NVA auf Mobilint-NPUs prüfen und plant, schrittweise gemeinsame Marketingaktivitäten und die Kommerzialisierung voranzutreiben.

Diese Zusammenarbeit ist insofern von Bedeutung, als ein inländischer Anbieter von KI-Optimierungssoftware und ein inländischer Hersteller von KI-Halbleitern ihre jeweiligen Kerntechnologien bündeln, um KI-Lösungen für Endgeräte zu realisieren, die in realen industriellen Umgebungen eingesetzt werden können. NetsPresso® wird die Effizienz der KI-Modellausführung auf den NPUs von Mobilint steigern, während die Hardware von Mobilint als Ausführungsgrundlage für den Einsatz der NVA von Nota AI in der Praxis dienen wird.

Myungsu Chae, CEO von Nota AI, erklärte: „Diese Zusammenarbeit stellt einen wichtigen Meilenstein für die Optimierungstechnologie von Nota AI dar, um ihre Marktpräsenz innerhalb des heimischen KI-Halbleiter-Ökosystems auszubauen." Er fügte hinzu: „Durch die Schaffung eines Umfelds, in dem NetsPresso® mehr KI-Modelle schneller auf Mobilint-NPUs optimieren kann, freuen wir uns darauf, konkrete Anwendungsfälle zu entwickeln, die die Leistungsfähigkeit der Kombination aus heimischer Hardware und Software demonstrieren."

Dongjoo Shin, CEO von Mobilint, erklärte: „Diese Partnerschaft wird als Katalysator dienen, um die praktische Kommerzialisierung von On-Device-KI auf der heimischen NPU-Infrastruktur zu beschleunigen", und fügte hinzu: „Durch die Kombination der Modelloptimierungstechnologie von Nota AI mit unserer Hardware werden wir daran arbeiten, leistungsstarke und energieeffiziente KI-Dienste in vielfältigen industriellen Umgebungen zuverlässig bereitzustellen."

Gleichzeitig erweitert diese Vereinbarung die Reichweite des Angebots von Nota AI im Bereich der KI-Modelloptimierungstechnologie weiter. Nota AI hat im Rahmen eines weiteren Auftragserhalts die NetsPresso®-Technologie an das weltweit tätige Halbleiter-IP-Unternehmen Arm sowie an den mobilen AP der nächsten Generation von Samsung Electronics, den Exynos 2600, geliefert und seine KI-Optimierungstechnologie auf die Hochleistungs-NPU RNGD (Renegade) von Furiosa AI angewendet, wodurch das Unternehmen seine Präsenz in den Bereichen Mobilgeräte und Rechenzentren stetig ausbaut. Diese Vereinbarung mit Mobilint erweitert die geschäftliche Reichweite von NetsPresso® auf Edge-AI-Anwendungen vor Ort, nachdem das Unternehmen bereits in den Bereichen Mobilfunk und Rechenzentren expandiert ist.

Nota AI wird seine Partnerschaften mit Herstellern von KI-Halbleitern weiter ausbauen und seine Kompetenzen im Bereich der Optimierungstechnologie stärken, um sicherzustellen, dass KI-Modelle in unterschiedlichen Hardwareumgebungen effizient ausgeführt werden können.

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Hamburg investiert 1,2 Milliarden Euro in Neuaufstellung der BG Kliniken

12.06.2026

Die BG Kliniken und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) treiben eine umfassende Neuordnung der stationären Versorgung in der Hansestadt voran. Kern des Vorhabens sind zwei Neubauten und eine deutlich engere Verzahnung beider Einrichtungen, insbesondere in der Behandlung von Schwerstverletzten. Grundlage bilden Absichtserklärungen, die von Senat, Bezirksvertretern und Klinikverantwortlichen unterzeichnet und im Hamburger Rathaus vorgestellt wurden. Insgesamt sollen mehr als 1,2 Milliarden Euro investiert werden, finanziert aus Mitteln der gesetzlichen Unfallversicherung.

Herzstück des Projekts ist ein neuer Standort des BG Klinikums Hamburg auf dem Campus des UKE in Eppendorf. Das Haus zur Versorgung von Schwerstverletzten wird baulich mit einem geplanten Erweiterungsbau des UKE verbunden. In diesem UKE-Neubau sind unter anderem ein Krebszentrum sowie eine erweiterte Notfallaufnahme vorgesehen. Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) verweist auf die erwarteten Synergien: Es gelte, Spitzenmedizin so zu organisieren, dass sie zugleich medizinisch führend und wirtschaftlich tragfähig sei – ein Vorteil nicht nur für Hamburg, sondern für den gesamten norddeutschen Raum.

Parallel dazu soll der bestehende Standort des BG Klinikums in Hamburg-Bergedorf grundlegend neu ausgerichtet werden. In einem Neubau mit rund 350 Betten sind ein neues Querschnittgelähmten-Zentrum, Einrichtungen für die Frührehabilitation und weitere Reha-Angebote sowie ein sportmedizinisches Zentrum geplant. Der Standort soll sich auf die Versorgung von Menschen mit Rückenmarksverletzungen und auf fachübergreifende Rehabilitation konzentrieren. Ergänzt werden die Strukturen durch ein medizinisches Versorgungszentrum mit Notfallangeboten. Das dortige Luftrettungszentrum und die Rettungswache bleiben nach den bisherigen Plänen bestehen.

Politik und Klinikleitungen sehen in der Verdichtung der Angebote an den zwei Standorten eine Stärkung der regionalen Versorgungslandschaft. Die Gesundheitsversorgung im Hamburger Osten soll ausgebaut, gleichzeitig der Eppendorfer Campus als Knotenpunkt für Spitzenmedizin, Forschung, Lehre und Weiterbildung profiliert werden. Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal spricht von optimalen Bedingungen für Fächer wie Unfallchirurgie, Traumatologie und muskuloskelettale Medizin. Zusammen mit Ausbauschritten in umliegenden Häusern, etwa der Zentralen Notaufnahme des Agaplesion Bethesda Krankenhauses Bergedorf, entsteht ein Netz zusätzlicher Kapazitäten für die wachsende Bevölkerung der Metropolregion.