RICHMOND, Va., May 7, 2026 /PRNewswire/ -- Markel, the insurance operations within Markel Group Inc. (NYSE: MKL), announced today the appointment of Raphael Da Costa to lead its U.S. cyber and tech E&O portfolio.

In this role, Da Costa will oversee Markel's U.S. cyber and tech E&O underwriting strategy, portfolio management and product development. He'll work closely with underwriting, claims and actuarial to support disciplined growth and deliver solutions aligned with the shifting cyber risk environment.
"Raphael brings deep technical knowledge and strong market experience that directly benefits our brokers and customers as cyber risks continue to evolve," said Paul Melone, Executive Underwriting Officer, Professional Liability. "We're proud to develop and promote talent from within Markel, and Raphael's leadership strengthens our ability to support clients navigating an increasingly complex cyber and technology landscape."
Da Costa has over 15 years of experience driving innovation in the cybersecurity and insurance sectors. He joined Markel in 2023 and most recently lead the strategic development and execution of U.S. cyber and technology E&O insurance products for middle market risks.
"Cyber and technology risks are changing in real time, and our customers need underwriting partners who understand both the technical detail and the broader business impact," said Da Costa. "Markel has consistently demonstrated a commitment to thoughtful underwriting and long-term relationships, and I'm excited to build on that foundation to continue supporting our brokers and clients across the U.S. market."
Da Costa is based in Markel's New York office.
About Markel
We are Markel Insurance, a leading global specialty insurer with a truly people-first approach. As the insurance operations within the Markel Group Inc. (NYSE: MKL), we leverage a broad array of capabilities and expertise to create intelligent solutions for the most complex specialty insurance needs. However, it is our people—and the deep, valued relationships they develop with colleagues, brokers and clients—that differentiates us worldwide.

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Google muss für falsche Angaben haften, die in der hauseigenen KI-gestützten Suchübersicht erscheinen. Das hat die auf Presse- und Äußerungsrecht spezialisierte 26. Zivilkammer des Landgerichts München I entschieden. In dem Verfahren hatten zwei Unternehmen beziehungsweise Verlage geklagt, nachdem sie in einer von Google bereitgestellten „Übersicht mit KI“ fälschlicherweise mit Betrugsmaschen, Abo-Fallen und unseriösen Geschäftspraktiken in Verbindung gebracht worden waren. Nach Auffassung der Richter entstand dieser Eindruck, weil die KI Informationen verschiedener Firmen vermischte und neue Zusammenhänge erfand.
Das Gericht stellte fest, dass die beanstandeten Vorwürfe in den von Google verlinkten Quellen nicht enthalten waren. Die KI-Übersicht habe eigenständige Aussagen erzeugt, die über eine bloße Wiedergabe externer Inhalte hinausgingen. Zwar waren die konkreten Texte zum Zeitpunkt der Entscheidung bereits aus den Suchergebnissen verschwunden. Die Kammer sah den Rechtsstreit dennoch nicht als erledigt an. Ausschlaggebend war, dass Google keine verbindliche Unterlassungserklärung abgegeben hatte und damit nach Ansicht des Gerichts die Gefahr fortbesteht, dass vergleichbare Aussagen erneut erscheinen.
Im Zentrum des Verfahrens stand die Frage, ob KI-Zusammenfassungen rechtlich wie klassische Trefferlisten zu behandeln sind. Google hatte argumentiert, das Unternehmen sei nicht selbst für die Datenverarbeitung verantwortlich und mache sich die Inhalte Dritter nicht zu eigen. Diese Sicht wies das Landgericht zurück. Eine KI-Übersicht sei keine reine Anzeige von Suchergebnissen, sondern ein eigener Inhalt des Unternehmens: Die KI fasse in eigenen Worten zusammen, werte inhaltlich aus und strukturiere die Informationen neu. Damit schaffe Google eigenständige, zurechenbare Aussagen, auf die die bisherige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur bloßen Linkanzeige nicht ohne Weiteres anwendbar sei.
Google verwies im Verfahren darauf, dass Nutzer die Quellen selbst prüfen könnten und Fehler bei KI-Antworten allgemein bekannt seien. Das ließ das Gericht nicht gelten. Falsche Aussagen würden nach seiner Auffassung nicht dadurch zulässig, dass sie sich im Nachhinein widerlegen lassen. Das Urteil könnte über den Einzelfall hinaus Signalwirkung für den Umgang mit KI-generierten Inhalten in Suchmaschinen und anderen Plattformen entfalten. Rechtskräftig ist die Entscheidung allerdings noch nicht; Google kann dagegen Rechtsmittel einlegen.