Lupin schließt Übernahme von VISUfarma ab

02.04.2026

MUMBAI, Indien und LONDON und ROM und ZUG, Schweiz, 2. April 2026 /PRNewswire/ -- Der weltweit führende Pharmakonzern Lupin Limited (Lupin) (BSE: 500257) (NSE: LUPIN) (REUTERS: LUPIN.BO) (BLOOMBERG: LPCIN) gab den erfolgreichen Abschluss der Übernahme von VISUfarma B.V. (VISUfarma), einem führenden europäischen Pharmaunternehmen mit Schwerpunkt auf Ophthalmologie, von GHO Capital Partners LLP (GHO) bekannt. Die Übernahme stellt einen bedeutenden Meilenstein in Lupins Strategie dar, das Portfolio im Bereich Specialty Care auszubauen, die Präsenz in Europa zu stärken.

Lupin Logo

Durch die Integration von VISUfarma hat Lupin sein ophthalmologisches Portfolio erheblich erweitert. Es umfasst nun über 60 Markenprodukte in den Bereichen trockene Augen, Glaukom, Lidrandhygiene, Blepharitis, Netzhautgesundheit sowie spezialisierte Nahrungsergänzungsmittel. VISUfarma ist in den wichtigsten europäischen Märkten – darunter Italien, das Vereinigte Königreich, Spanien, Deutschland und Frankreich – stark vertreten. Ein äußerst erfahrenes Team mit umfassender ophthalmologischer Expertise, vertrauensvollen Beziehungen und fundierten lokalen Marktkenntnissen unterstützt die starke kommerzielle Präsenz.

VISUfarma stärkt Lupins Fähigkeit, der wachsenden globalen Nachfrage nach innovativen Lösungen in der Augenheilkunde zu begegnen, die durch eine alternde Bevölkerung und die zunehmende Belastung durch diabetesbedingte Augenerkrankungen angetrieben wird.

Vinita Gupta, CEO von Lupin, sagte: „Die Übernahme von VISUfarma stellt einen bedeutenden Meilenstein für Lupin dar. Mit ihr erweitern wir unser Portfolio um mehr als 60 innovative Produkte für die Augengesundheit, die durch eine etablierte kommerzielle Infrastruktur unterstützt werden. Diese strategische Akquisition ist nicht nur unmittelbar wertsteigernd, sondern wird auch unsere Präsenz in Europa ausbauen und den Aufbau unserer Specialty-Franchise beschleunigen."

Paolo Cioccetti, Geschäftsführer von VISUfarma Italien, ergänzte:„Wir freuen uns sehr, dieses neue Kapitel gemeinsam mit Lupin zu beginnen. Ihre globale Erfahrung, ihre Vision und ihr Engagement für die Ophthalmologie machen Lupin zum idealen Partner, um VISUfarma auf die nächste Stufe zu heben. Gemeinsam sind wir überzeugt, einen bedeutenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Augenheilkunde in Europa und darüber hinaus leisten zu können."

Informationen zu Lupin

Lupin Limited ist ein weltweit führendes Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Mumbai, Indien, dessen Produkte in über 100 Märkten vertrieben werden. Lupin ist auf pharmazeutische Produkte spezialisiert, darunter Marken- und Generikaformulierungen, komplexe Generika, biotechnologische Produkte und pharmazeutische Wirkstoffe. Das Unternehmen genießt weltweit das Vertrauen von medizinischen Fachkräften und Verbrauchern und verfügt in Indien und den USA über eine starke Position in verschiedenen Therapiebereichen, darunter Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Infektionskrankheiten, Magen-Darm-Erkrankungen, das zentrale Nervensystem und Frauengesundheit. Lupin verfügt weltweit über 15 hochmoderne Produktionsstätten und 7 Forschungszentren sowie über 24.000 engagierte Mitarbeiter. Lupin setzt sich mit seinen Tochtergesellschaften Lupin Diagnostics, Lupin Digital Health und Lupin Manufacturing Solutions für die Verbesserung der Gesundheit von Patientinnen und Patienten ein.

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Informationen zu VISUfarma

VISUfarma wurde 2016 durch den Zusammenschluss des italienischen Unternehmens Visufarma SpA und der europäischen Handelsaktivitäten der Nicox SA gegründet und ist ein auf Augenheilkunde spezialisiertes Pharmaunternehmen. Im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen in Italien, Großbritannien, Spanien, Deutschland, Frankreich und bestimmten internationalen Märkten einen Umsatz von 53 Millionen Euro. VISUfarma ist seit 2016 im Besitz von GHO Capital.

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Lieferketten und Energiepreise: Wie der Klimawandel deutsche Unternehmen trifft

09.04.2026

Die Folgen des Klimawandels entwickeln sich für die deutsche Wirtschaft zunehmend zu einem handfesten Geschäftsrisiko. Laut einer Sonderauswertung des KfW-Klimabarometers 2025 sehen sich inzwischen 21 Prozent der Unternehmen hierzulande von negativen Effekten der Erderwärmung betroffen. Hochgerechnet entspricht das rund 800.000 Firmen. Grundlage der Analyse ist die vierte Erhebungswelle der jährlichen Unternehmensbefragung zu Klimaschutz und Energiewende, an der zwischen Februar und Juni 2025 rund 13.300 Unternehmen teilgenommen haben.

Besonders deutlich spürbar sind die Belastungen demnach in der Spitzengruppe der Großunternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 500 Millionen Euro. In diesem Segment berichten 74 Prozent der Firmen, sie seien zumindest teilweise von negativen Klimafolgen betroffen. Ein Jahr zuvor waren es im KfW-Klimabarometer 2024 noch 61 Prozent – die Betroffenheit ist damit binnen zwölf Monaten um 13 Prozentpunkte gestiegen. Unter den größeren Mittelständlern mit mehr als 50 Beschäftigten, aber weniger als 500 Millionen Euro Umsatz, geben 42 Prozent an, die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren.

Anders stellt sich die Lage am unteren Ende der Größenskala dar: Unter den Kleinstunternehmen mit weniger als fünf Beschäftigten meldet nur knapp ein Fünftel (19 Prozent) negative Klimafolgen. Ein Grund für die stärkere Betroffenheit der Konzerne sind laut KfW ihre internationalen Verflechtungen. „Große Unternehmen sind häufig international vernetzt. Sie haben internationale Lieferketten und Absatzmärkte. Dadurch sind große Unternehmen oft unmittelbar betroffen, wenn es zu Extremwetterereignissen auch in weit von Deutschland entfernten Gebieten kommt“, sagt Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der Förderbank.

Ein weiterer Verwundbarkeitstreiber ist der Energiebedarf. Besonders anfällig sind nach den KfW-Daten energieintensive Unternehmen: Wo der Energieanteil zehn Prozent oder mehr der Gesamtkosten ausmacht, berichten 31 Prozent der Firmen von negativen Auswirkungen des Klimawandels. Das sind fünf Prozentpunkte mehr als in der Vorjahresbefragung. Die Sonderauswertung des Klimabarometers macht damit sichtbar, dass Klimarisiken längst nicht mehr nur ein ökologisches Thema sind, sondern zunehmend betriebswirtschaftliche Kennzahlen, Investitionsentscheidungen und Standortrisiken prägen.