NEAPEL, Italien, 10. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Der Verwaltungsrat der Laminazione Sottile Group, eines in Italien ansässigen, auf die Aluminiumverarbeitung spezialisierten Unternehmens, das 1923 von Augusto Moschini gegründet wurde, hat Fabio Maria Sgrazzutti zum Geschäftsführer der Gruppe ernannt.
Die Entscheidung, die Massimo, Luca und Pietro Moschini den Mitarbeitern persönlich mitgeteilt haben, spiegelt die Erkenntnis der Familie wider, dass ein Unternehmen mit wachsender internationaler Ausrichtung eine stärkere Führungsstruktur benötigt, die in einem zunehmend wettbewerbsorientierten Umfeld eine schnellere Entscheidungsfindung und eine disziplinierte Umsetzung gewährleisten kann.
Die strategische Ausrichtung, die Entwicklungsschwerpunkte und die langfristige Vision bleiben weiterhin in der Verantwortung der Familie Moschini und der Unternehmensgremien. Der Group Executive Director ist dafür verantwortlich, diese Leitlinien in Führungsmaßnahmen, operative Koordination und Organisationsentwicklung umzusetzen.
Sgrazzutti wird die Agenda der Gruppe im Hinblick auf fünf mit den Eigentümern vereinbarte Schwerpunkte vorantreiben: die Transformation der Prozesse und die Digitalisierung voranzutreiben; die operative Effizienz und die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken; die organisatorischen Kapazitäten auszubauen, um das künftige Wachstum zu unterstützen; ein Führungsmodell zu festigen, das auf klarer Verantwortlichkeit, Leistungsorientierung und Kundenorientierung basiert; und die Werte, die den Konzern in seiner 103-jährigen Geschichte geleitet haben, als gemeinsames Fundament des gesamten Führungsteams zu verankern.
Mit dieser Ernennung bekräftigt die Familie Moschini ihr Engagement für die Wahrung der industriellen Identität der Gruppe und stattet sie gleichzeitig mit den Führungs- und Organisationsinstrumenten aus, die das heutige Wettbewerbsumfeld erfordert – und das zu einem Zeitpunkt, an dem auch die vierte Generation in das Unternehmen eintritt.
Profil
Fabio Maria Sgrazzutti ist seit 2020 als Group Chief Financial Officer bei Laminazione Sottile tätig. Sein Aufgabenbereich hat sich nach und nach von den Bereichen Finanzen und Controlling auf Corporate Governance, organisatorische Koordination und die Unterstützung wichtiger Initiativen zur industriellen Transformation ausgeweitet.
Bevor er zur Gruppe kam, sammelte er umfangreiche internationale Erfahrungen in komplexen industriellen Umfeldern, wo er als Finanzvorstand und Mitglied der Geschäftsleitung bei mehreren Unternehmen der Siemens-Gruppe sowie bei Primetals Technologies (einem Unternehmen der Mitsubishi-Gruppe) tätig war; seine Aufgabenbereiche umfassten die Bereiche Lieferkette, IT, Projektmanagement und Unternehmenstransaktionen.
Er hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften der Bocconi-Universität und einen Executive MBA des Politecnico di Milano.
View original content:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/laminazione-sottile-ernennt-fabio-maria-sgrazzutti-zum-konzernvorstandsmitglied-302798019.html
Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.
Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.
Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.
Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.