J.S. Held ernennt Jessica Larson zur Senior Vice President für digitale Transformation

07.05.2026

Neue unternehmensweite Funktion zur Förderung der Einführung, Innovation und Steuerung fortschrittlicher Technologien

NEW YORK, 7. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Das globale Beratungsunternehmen J.S. Held gibt die Ernennung von Jessica Larson zur Senior Vice President für digitale Transformation bekannt.  In dieser Funktion wird Jessica die Initiativen zur digitalen Transformation des Unternehmens bündeln und vorantreiben und dabei auf fortschrittliche Tools zurückgreifen, die derzeit in verschiedenen Tätigkeitsbereichen zum Einsatz kommen. Ihre Arbeit wird dazu beitragen, dass die Experten von J.S. Held ihren Kunden noch fundiertere Erkenntnisse, mehr Klarheit und stichhaltige Ergebnisse liefern können, und gleichzeitig das langfristige Wachstum des Unternehmens fördern.  

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Jessica wird direkt an den Vorstandsvorsitzenden Lee Spirer berichten und als strategische Partnerin unternehmensweit tätig sein. Dabei wird sie eng mit den Bereichsleitern zusammenarbeiten, um besonders wirkungsvolle Anwendungsfälle zu skalieren, die es den Kunden ermöglichen, von einer konsistenten und effizienten Nutzung digitaler Technologien zu profitieren, und die Experten von J.S. Held bei der Erbringung ihrer Dienstleistungen für die Kunden unterstützen. Zu ihren Aufgaben gehören die verstärkte Einführung fortschrittlicher Technologielösungen, die Etablierung einer unternehmensweiten Governance für deren Nutzung sowie die Sicherstellung, dass diese Fähigkeiten auf verantwortungsvolle, unternehmensgerechte und sichere Weise eingesetzt werden.   

„Die Einbettung fortschrittlicher Technologien in unserem gesamten Unternehmen dient dazu, das Fachwissen unserer Mitarbeiter zu erweitern, um noch größere Wirkung für unsere Kunden zu erzielen", sagte Lee Spirer. „Jessicas Führung wird uns helfen, KI-Fähigkeiten wie maschinelles Lernen, natürliche Sprachverarbeitung und intelligente Automatisierung systematisch und diszipliniert in alle unsere Tätigkeitsbereiche zu integrieren.Durch die unternehmensweite Skalierung dieser Fähigkeiten, begleitet von einer starken Abstimmung und Aufsicht, können wir Erkenntnisse schneller gewinnen, unsere Dienstleistungen verbessern und nachhaltiges Wachstum vorantreiben – und das alles unter Wahrung des Vertrauens, der Sicherheit und der Qualität, die unser Unternehmen auszeichnen."

„Während wir den Einsatz digitaler Lösungen ausweiten, bringt Jessica ein klares Verständnis dafür mit, wie wichtig es ist, Geschäftsgeheimnisse zu schützen, eine hohe Datensicherheit zu gewährleisten und die Vertraulichkeit unserer Kunden bei jedem Schritt zu wahren. Ihre Ernennung stellt sicher, dass unser kontinuierlicher technologischer Fortschritt mit strenger Governance und dem Respekt vor dem von uns verwalteten geistigen Eigentum einhergeht", sagte James E. Malackowski, Chief Intellectual Property Officer bei J.S. Held.  

„Ich fühle mich geehrt, zu J.S. Held beizutreten und auf den bereits laufenden starken digitalen Initiativen aufzubauen", sagte Jessica Larson. „Die Experten der Kanzlei zeichnen sich durch eine zukunftsorientierte Kultur und ein tiefes Engagement für den Kundenservice aus. Durch die weitere Integration von Technologien in unsere tägliche Arbeit können wir unseren Fachleuten den Rücken freihalten, damit sie sich auf hochwertige Tätigkeiten konzentrieren und noch bessere Ergebnisse für die Mandanten erzielen können. Ich freue mich darauf, unternehmensweit zusammenzuarbeiten, um Innovationen voranzutreiben, die die Ergebnisse für unsere Kunden verbessern und gleichzeitig die höchsten Standards in Bezug auf Qualität, Sicherheit und Vertraulichkeit gewährleisten."

Jessica Larson bringt fast 20 Jahre Erfahrung in der Leitung von Unternehmenstransformationen und technologiegetriebenen Innovationen in globalen, stark regulierten Organisationen mit. Sie wechselt von TRC Companies zu J.S. Held, wo sie als Senior Vice President of Digital & Data Transformation tätig war (nach zuvor gesammelter Erfahrung als Unternehmensberaterin bei einer der vier großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften).Bei TRC entwarf sie unternehmensweite Rahmenwerke zur Stärkung der funktionsübergreifenden Zusammenarbeit und trieb operative Verbesserungen voran, die zu Effizienzsteigerungen führten und Risiken reduzierten. Zudem leitete sie den KI-Strategie- und Governance-Rat des Unternehmens, führte eine cloudbasierte KI-Plattform ein und betreute einen unternehmensweiten Innovationswettbewerb zur Identifizierung vielversprechender digitaler Chancen.   

„Als Unternehmen, das Versicherungs- und Rechtskunden mit fundiertem technischem und finanziellem Fachwissen betreut, liegt unser Vorteil in der Größe und Bandbreite unserer Kompetenzen", sagte Lee Sprier. „Aufgrund dieser Größe ist es für uns unerlässlich, den sich wandelnden Kundenerwartungen immer einen Schritt voraus zu sein, insbesondere da die Technologie die Branche weiterhin grundlegend verändert."

Informationen zu J.S. Held

J.S. Held ist ein weltweit tätiges Beratungsunternehmen, das technisches, wissenschaftliches, finanzielles und strategisches Fachwissen vereint, um Kunden zu beraten, die Wertsteigerungen erzielen und Risiken minimieren möchten. Unsere Fachleute fungieren als vertrauenswürdige Berater für Organisationen, die mit Angelegenheiten konfrontiert sind, bei denen viel auf dem Spiel steht und die dringend Aufmerksamkeit, unerschütterliche Integrität, nachgewiesene Erfahrung, klare Analysen sowie ein Verständnis sowohl für materielle als auch immaterielle Vermögenswerte erfordern. Das Unternehmen bietet eine umfassende Palette an Dienstleistungen, Produkten und Daten, die Kunden in die Lage versetzen, komplexe, umstrittene und oft katastrophale Situationen zu bewältigen.

Mehr als 1500 Fachleute betreuen Organisationen auf sechs Kontinenten, darunter 84 % der Global-200-Anwaltskanzleien, 75 % der Forbes-Top-20-Versicherungsunternehmen (90 % der NAIC Top 50 Sach- und Unfallversicherer) sowie 71 % der Fortune-100-Unternehmen.

J.S. Held, dessen verbundene Unternehmen sowie Tochtergesellschaften sind keine zertifizierten Wirtschaftsprüfungsunternehmen und erbringen keine Dienstleistungen in den Bereichen Audit, Testat oder sonstigen öffentlichen Wirtschaftsprüfungsdienstleistungen. J.S. Held ist keine Anwaltskanzlei und bietet keine Rechtsberatung an.Die Wertpapiere werden über PM Securities, LLC, firmierend unter dem Namen Phoenix IB, oder Ocean Tomo Investments, einem Unternehmen von J.S. Held, angeboten, das Mitglied der FINRA und der SIPC ist.  Alle Rechte vorbehalten.

Kontakt

Kristi L. Stathis | Global Public Relations | +1 786 833 4864 | Kristi.Stathis@jsheld.com 

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Krise im Stahlsektor: Beschäftigte fordern klare Linie für ‚grünen‘ Umbau

12.06.2026

In Berlin und im saarländischen Völklingen haben Tausende Stahlarbeiter und Unterstützer gegen eine weitere Zuspitzung der Krise in der deutschen Stahlindustrie demonstriert. Unter dem Motto „Stahl hat Zukunft – bei uns!“ zogen Beschäftigte vom Brandenburger Tor zum Bundeswirtschaftsministerium, parallel formierten sich im Saarland mehrere Demonstrationszüge. Nach Angaben der IG Metall nahmen in Berlin rund 1.700 Beschäftigte aus mehr als 40 Betrieben teil, die Polizei zählte dort etwa 900 Menschen. In Völklingen kamen laut Polizei 8.500 Teilnehmer zusammen.

Die Branche steht nach Einschätzung von Gewerkschaften und Politikern unter massivem Druck. Genannt werden die schwache Konjunktur, Probleme in wichtigen Kundenindustrien wie dem Automobilbau, hohe Energiepreise und Konkurrenz durch preisgünstigen Stahl, vor allem aus Asien. Zusätzlich belasten hohe US-Zölle auf Stahlimporte die exportorientierten Hersteller, die in Regionen wie Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und dem Saarland besonders stark vertreten sind. Die IG Metall fordert deshalb zusätzliche politische Unterstützung, um Arbeitsplätze und industrielle Wertschöpfung zu sichern.

Im Zentrum der Proteste steht zugleich die Frage, wie die Dekarbonisierung der Stahlproduktion finanziell und regulatorisch abgesichert werden kann. Unternehmen wie Salzgitter und Saarstahl haben bereits mit dem Umbau in Richtung „grünen“ Stahl begonnen. Neue Anlagen, die zunächst mit Erdgas und später mit Wasserstoff betrieben werden sollen, erfordern allerdings hohe Investitionen, während der Markt für klimafreundlichen Stahl noch am Anfang steht. Der Konzern ArcelorMittal hat Pläne für einen klimaneutralen Umbau seiner Werke in Bremen und Eisenhüttenstadt für 2025 gestoppt, was in der Branche als Warnsignal gilt.

Zentrale Streitfrage ist der europäische Emissionshandel. Die IG Metall und Vertreter aus dem Saarland warnen vor einer Aufweichung der Klimavorgaben, weil dies nach ihrer Einschätzung die Planungssicherheit für Unternehmen untergraben und laufende Transformationsprojekte gefährden könnte. Die saarländische Europaabgeordnete Manuela Ripa bezeichnet die Stahlindustrie als „Rückgrat“ der Region und fordert, frühe und umfangreiche Investitionen in klimafreundliche Technologien politisch zu honorieren. Ministerpräsidentin Anke Rehlinger warnte in einem Schreiben an Bundeskanzler Friedrich Merz vor einer „Rolle rückwärts“ beim Umbau der Stahlindustrie, während die EU-Kommission im Juli Vorschläge für eine Revision des Emissionshandels vorlegen will.

Die IG Metall sieht den Emissionshandel nur als „Spitze des Eisbergs“ und verweist auf die Kombination aus globalem Wettbewerbsdruck, Handelskonflikten und Transformationskosten. Der stellvertretende Gewerkschaftsvorsitzende Jürgen Kerner betonte, die Branche wolle klimaneutrale Produktion erreichen, benötige dafür aber verlässliche politische Rahmenbedingungen. Aus Sicht der Demonstranten geht es damit nicht nur um einzelne Standorte oder Betriebe, sondern um die langfristige Zukunft ganzer Industrieregionen in Deutschland.