Huawei unterstützt globale Netzbetreiber bei der Monetarisierung von Token durch die Integration von Service, Netzwerk und Rechenleistung

25.06.2026

SHANGHAI, 25. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Auf dem diesjährigen MWC Shanghai präsentiert Huawei seine neuesten Innovationen, die Dienste, Netzwerke und Rechenleistung miteinander verbinden, um Wachstum sowohl in Bezug auf Datenvolumen als auch auf Token zu ermöglichen und der Telekommunikationsbranche dabei zu helfen, die Chancen zu nutzen, die sich durch sich rasch weiterentwickelnde KI-Modelle und -Agenten ergeben. Unter dem Motto „Advancing All Intelligence" möchte das Unternehmen gemeinsam mit globalen Netzbetreibern, Branchenpartnern und wichtigen Opinion Leadern Möglichkeiten für verbesserte Konnektivität und Rechenleistung, 5G-A mit hoher Uplink-Bandbreite und die Monetarisierung von Nutzererlebnissen sowie KI-gestützte Geschäftsoptimierung erkunden.

Huawei's MWC Shanghai 2026 booth in Hall N1

Auf dem MWC Shanghai 2026 hielt David Wang, Deputy Chairman of the Board und Rotating Chairman von Huawei, eine Grundsatzrede darüber, wie künstliche Intelligenz Mobilfunknetze verändert und damit den Weg für das Wachstum der Branche im nächsten Jahrzehnt ebnet.

In den vergangenen 40 Jahren waren die Innovationen in der Mobilfunktechnologie von einer Generation zur nächsten der Schlüssel zum Erfolg der Branche. „Mit jeder Generation haben wir die Grenzen der spektralen Effizienz und der Leistung weiter verschoben", sagte Wang. Die Netzwerkarchitektur hat sich nach und nach vereinfacht, und überall entstehen neue Anwendungsszenarien und Dienste. Dadurch wurden die Grenzen der Kommunikation kontinuierlich erweitert, was den Netzbetreibern dabei geholfen hat, die Leistungsfähigkeit ihrer Netze in wirtschaftlichen Nutzen umzuwandeln."

Da die Mobilkommunikation nun in das Zeitalter der Intelligenz eintritt, gibt es sechs zentrale Anforderungen, die den Weg für das Wachstum der Branche im nächsten Jahrzehnt ebnen werden. Dazu gehören:

  • Entwicklung neuer Dienste und Funktionen für zukünftige Mobilfunksysteme
  • Integration von KI in die Mobilkommunikation zum Aufbau von drei unterschiedlichen Intelligenzebenen
  • Aufbau einer Netzwerkarchitektur für die integrierte Satelliten-Boden-Kommunikation
  • Einsatz für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Frequenzplanung und -zuteilung
  • Klare Definition der Spezifikationen für KI-native Kernnetze
  • Erforschung neuer Geschäftsmodelle und Anwendungsszenarien für mobile Dienste

Huawei stellte im Rahmen der Veranstaltung eine Vielzahl von Innovationen vor. Im Bereich Dienstleistungen stellte das Unternehmen gemeinsam mit den drei größten chinesischen Netzbetreibern technologische und geschäftliche Innovationen in den Bereichen 5G-A mit hoher Uplink-Kapazität und Monetarisierung des Nutzererlebnisses, KI-gestützte Geschäftsoptimierung sowie Monetarisierung von Token vor. Im Bereich Infrastruktur hat Huawei das KI-zentrierte Zielnetzwerk eingeführt, das Netzbetreibern dabei hilft, ihre Wettbewerbsfähigkeit bei der Monetarisierung von Bytes und Tokens zu steigern. Als Teil dieses KI-zentrierten Zielnetzwerks legt das grundlegende Kommunikationsnetzwerk den Schwerpunkt auf einen Wandel von einer verkehrsorientierten Vernetzung hin zu einer Vernetzung für Echtzeit-Interaktion, um Nutzerinnen und Nutzern eine garantierte Konnektivität zu bieten. Darüber hinaus nutzt es hohe Uplink- und Downlink-Geschwindigkeiten sowie bewährte Technologien und Netzwerke, um Nutzerinnen und Nutzern eine hochwertige Konnektivität zu bieten. Das Rechennetzwerk legt den Schwerpunkt auf einen Wandel weg vom Datenverkehr hin zur netzwerkweiten Rechenplanung und -bereitstellung, wobei das Netzwerk für Rechenaufgaben ausgelegt ist und die Anbindung an das Netzwerk gleichbedeutend mit dem Zugriff auf Rechenkapazitäten ist. Die KI-Recheninfrastruktur legt den Schwerpunkt auf hohe Leistung und Effizienz sowie auf die Unterstützung von Open-Source- und offenen Ökosystemen.

Inzwischen hat die Zahl der 5G-A-Nutzerinnen und -Nutzer weltweit die 100-Millionen-Marke überschritten. Huawei arbeitet derzeit mit globalen Netzbetreibern zusammen, um die Monetarisierung des 5G-A-Erlebnisses voranzutreiben und 5G-A zu einem festen Bestandteil des Betriebs der bestehenden Kundenbasis zu machen. Damit sollen Nutzerinnen und Nutzer im mittleren und oberen Preissegment gebunden, der durchschnittliche Umsatz pro Nutzerin/Nutzer (ARPU) gesteigert und die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer im Hinblick auf ein nachhaltiges Umsatzwachstum erfüllt werden.

Eine hohe Uplink-Kapazität ist eine Schlüsselkompetenz der Netzwerkinfrastruktur von Netzbetreibern im Zeitalter der Token-Monetarisierung. Die Anforderungen an die Uplink-Kapazität für mobile KI gewinnen zunehmend an Bedeutung: KI-Brillen können nun für Übersetzungen und zur Besichtigung von Ausstellungen mittels multimodaler Echtzeit-Interaktion genutzt werden, wofür Upload-Geschwindigkeiten von 20 Mbit/s erforderlich sind. Derzeit arbeiten führende Netzbetreiber weltweit mit Hochdruck daran, kommerzielle Dienste mit hoher Uplink-Kapazität zu erproben, wobei sie verschiedene Technologien nutzen, um Spitzen- und Durchschnittsgeschwindigkeiten sowie eine einheitliche Geschwindigkeit im Uplink zu gewährleisten.

Der Boom bei KI-Agenten dürfte ein rasantes Wachstum bei Token-Diensten vorantreiben, wofür Ultrabreitbandnetze erforderlich sein werden, die hohe Uplink-Geschwindigkeiten, hohe Zuverlässigkeit und geringe Latenzzeiten unterstützen. Der Frequenzbereich oberhalb von 6 GHz (U6 GHz) gilt als das „goldene" Frequenzband der nächsten Generation für solche Netzwerke, und das gesamte Branchenökosystem ist bereit, diesen Frequenzbereich einzuführen. Aus Sicht der globalen Zusammenarbeit haben mehr als 20 Länder und Regionen den U6-GHz-Frequenzbereich ausdrücklich für die internationale Mobilfunkkommunikation (IMT) vorgesehen, wodurch fast 80 % der Weltbevölkerung abgedeckt werden. Im Jahr 2026, dem Jahr der kommerziellen Einführung des U6-GHz-Bands, wird der Nahe Osten voraussichtlich das weltweit erste kommerzielle 5G-A-Netzwerk auf Basis des U6-GHz-Bands in Betrieb nehmen. Auch einige Netzbetreiber in Hongkong und Macao (China) werden mit der kommerziellen Einführung von U6-GHz-Netzen beginnen.

Huawei hat angekündigt, auch 2026 mit Netzbetreibern in Guangdong, Shanghai, Hebei und anderen Regionen zusammenzuarbeiten, um deren B2C- und B2H-Dienste mithilfe von KI neu zu gestalten und attraktive Angebote zu entwickeln. Mit Blick auf die Zukunft wird dies den Token-Verbrauch in Bereichen wie Smart-Home-Assistenten, persönliche Kommunikationsassistenten sowie integrierte Verbraucher- und Haushaltsdienste ankurbeln. Für den B2B-Markt plant das Unternehmen, gemeinsam mit Netzbetreibern KI-Computing-Dienste anzubieten, bei denen die Integration von Rechenleistung und Netzwerken im Mittelpunkt steht, um so neue Wege für das Geschäftswachstum zu erschließen.

Huawei möchte auch weiterhin eine Vorreiterrolle bei der innovativen Anwendung von KI-nativen Technologien in autonomen Netzwerken einnehmen und arbeitet an der Entwicklung domänenspezifischer Intelligenz, um die Grundlagen für autonome Level-4-Netzwerke zu schaffen. In diesem Jahr wird Huawei gemeinsam mit Netzbetreibern daran arbeiten, domänenspezifische Intelligenz domänenübergreifend – einschließlich Mobilfunk- und Übertragungsnetze – in wichtigen Regionen zu implementieren. Die daraus resultierenden Synergieeffekte, die in den Bereichen Wartung, Optimierung, Energieeffizienz und Nutzererlebnis von Netzwerken erzielt werden, werden den Netzbetreibern dabei helfen, sowohl die Netzwerkqualität als auch die Effizienz zu verbessern. Außerdem wird es ihnen ermöglichen, maßgeschneiderte Produkte für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen wie Hochgeschwindigkeitszüge, Veranstaltungsorte und Universitätsgelände anzubieten und so neue Impulse für den Netzausbau zu setzen.

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2999861/image1.jpg

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Französische Budgetpläne lösen Kursdruck auf Rheinmetall-Aktie aus

15.06.2026

Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.

Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.

Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.

Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.