LONDON, 25. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die International Tennis Federation (ITF), die Organisation, die seit 1913 den Tennissport weltweit regelt, nennt sich ab heute World Tennis und gibt ihre Vision für das langfristige, nachhaltige Wachstum des Sports in aller Welt bekannt.
Die Umwandlung in „World Tennis" markiert den Beginn einer neuen Ära für die Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen aller Leistungsstufen, Altersgruppen und Hintergründe – sowohl auf als auch abseits des Platzes – eine „Welt voller Möglichkeiten" zu eröffnen. Dies steht im Mittelpunkt ihres Bestrebens, den zukünftigen Erfolg einer der beliebtesten Sportarten der Welt zu sichern.
In einem offenen Brief, der von David Haggerty (Präsident von World Tennis) und Ross Hutchins (Geschäftsführer von World Tennis) gemeinsam unterzeichnet wurde, versprach World Tennis, in den nächsten zehn Jahren mindestens 85 % aller jährlich erzielten Einnahmen wieder in den Tennissport zu investieren – um damit seine 214 nationalen Tennisverbände zu stärken – und verpflichtete sich, die Zusammenarbeit innerhalb des Sports voranzutreiben.
World Tennis hat fünf strategische Prioritäten festgelegt, um seine Ziele für den Tennissport zu erreichen:
World Tennis gab heute zudem sein Ziel bekannt, im Tennis weltweit ein neues, ambitioniertes Niveau an globaler Beteiligung zu erreichen. Dabei strebt man ein starkes Wachstum der weltweiten Tennisspielerzahlen von 106 Millionen auf 140 Millionen bis 2035 an – ein Anstieg von mehr als 30 Prozent.
David Haggerty, Präsident von World Tennis, sagte: „Der heutige Tag bietet die Gelegenheit, unsere Rolle im Zentrum des Welttennis neu zu definieren und unser Engagement für eine starke, nachhaltige Zukunft dieses großartigen Sports zu bekräftigen. World Tennis spiegelt wider, wer wir sind, unsere globale Präsenz und unseren einzigartigen Auftrag.
Unser Ziel ist es, den Tennissport in allen Teilen der Welt voranzubringen – Hand in Hand mit 214 nationalen Tennisverbänden und Akteuren aus dem gesamten Tennis-Ökosystem. Dazu gehören die Steigerung der Teilnehmerzahlen, die Weiterentwicklung des Karrierewegs für zukünftige Stars auf ihrem Weg an die Spitze sowie die Schaffung eines breiteren Zugangs, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft."
Ross Hutchins, Geschäftsführer von World Tennis, sagte: „Tennis kann sowohl auf als dem Platz auch abseits des Platzes eine Welt voller Möglichkeiten eröffnen, ganz gleich, wer man ist oder wo man sich befindet. Dies ist der Kern unserer Aufgabe bei World Tennis, wo unsere Verantwortung für die Nummer eins der Welt ebenso groß ist wie für das Kind, das noch nie einen Schläger in die Hand genommen hat.
Wir beginnen diese aufregende neue Ära mit einer klaren Vision: Wir wollen, dass unser großartiger Sport floriert, stärkere Gemeinschaften fördert und mehr Menschen durch Tennis zu einem gesünderen, glücklicheren und längeren Leben verhilft. Wir werden mutig handeln, um globales Wachstum zu erzielen, mehr Chancen für alle zu schaffen und mehr Investitionen für jede Ebene unseres Sports bereitzustellen. Und wir wollen diese Zukunft gemeinsam mit all jenen gestalten, die sich weltweit für Tennis begeistern."
Der globalen Tennis-Community zuhören
Heute hat World Tennis zudem die erste weltweite Tennis-Fanumfrage gestartet – eine offene Einladung an Fans und Tennis-Communities in allen Ländern, ihre Ansichten zu teilen und sicherzustellen, dass ihre Stimmen gehört werden, während sich der Sport in den kommenden Jahren weiterentwickelt.
Jeder Teilnehmer der Umfrage nimmt an einer Verlosung teil, bei der es eine Reise für zwei Personen mit allen Kosten übernommen zum Davis-Cup-Finale 2026 in Bologna, Italien, zu gewinnen gibt.
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Silicon Saxony schärft sein Profil als europäischer Technologiestandort – und setzt dabei zunehmend auf hochspezialisierte Anwendungen. Mit dem Zukunftscluster SEMECO (Secure Medical Microsystems and Communications) startet in Dresden die zweite Förderphase für medizinische Halbleiter, während die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche trotz schwacher Konjunktur weiter Beschäftigung aufbaut. Branchenangaben zufolge ist die Zahl der Jobs in diesem Ökosystem binnen eines Jahres um 1.500 auf rund 82.500 zum Stichtag 30. September 2025 gestiegen, ein Plus von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.
SEMECO entwickelt medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Für die kommenden drei Jahre erhält der Cluster im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet das Bündnis seit Beginn und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die EFRE-Technologieförderung 2021 bis 2027. Seine aktuellen Entwicklungen präsentiert SEMECO auf den Silicon Saxony Days, die vom 15. bis 17. Juni 2026 in Dresden stattfinden sollen.
In der zweiten Förderphase richtet SEMECO den Fokus stärker auf standardisierbare medizinische Halbleiterplattformen und deren Transfer in industrielle und klinische Anwendungen. Die spezialisierten Mikrosysteme bündeln Sensorik, Datenverarbeitung, sichere Kommunikation und KI-gestützte Funktionen, zugeschnitten auf Anforderungen der Medizintechnik. Auf Basis eines modularen Plattformansatzes entstehen kombinierbare Halbleiter-, Elektronik- und Softwarekomponenten, die sich sicher integrieren und schrittweise weiterentwickeln lassen. KI-gestützte Methoden sollen zudem Zertifizierung und Zulassung unterstützen und damit den Technologietransfer in die medizinische Praxis beschleunigen – von tragbaren Ultraschallgeräten und intelligenten Vitaldatensensoren bis zu Kommunikationsimplantaten für Menschen mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen.
Parallel dazu sieht der Branchenverband Silicon Saxony den gesamten Standort vor einer neuen Wachstumsphase. Das jüngste Beschäftigungsplus verteilt sich nach Verbandsangaben nahezu gleichmäßig auf Halbleiterindustrie und Softwarebranche. Die Investitionen der vergangenen Jahre entfalteten zunehmend Wirkung, sagte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Lage unterstreiche die Entwicklung die langfristige Attraktivität des Standorts. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von großen Fabrikprojekten bis zu mittelständischen Zulieferern für Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgase, Chemikalienversorgung und Messtechnik – rechnet der Cluster mit zusätzlichen Impulsen durch Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und technologische Souveränität. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt aus Sicht des Verbands unverändert bestehen.