Eastman feiert das 60-jährige Bestehen von Cabrellon und mehr als ein Jahrzehnt Pionierarbeit bei der Einführung von Tritan™ in Schokoladenformen

29.06.2026

Eastmans langjähriger Tritan-Partner für Schokoladenformen erweitert sein Portfolio um Tritan™ Renew, während sich die Branche mit dem BPA-Verbot in Europa auseinandersetzt

KINGSPORT, Tennessee, 29. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Cabrellon Srl ist Eastmans ältester Kunde, der Eastman Tritan™-Copolyester für industrielle Schokoladenform-Anwendungen einsetzt. Anlässlich seines 60-jährigen Jubiläums erweitert der italienische Hersteller sein Portfolio um BPA-freie Eastman Tritan™ Renew Copolyester – und fügt den Schokoladenformen damit 25 % zertifizierten Recyclinganteil* hinzu.

Cabrellon, Eastman's longest-standing Tritan partner for chocolate molds expands its portfolio with Tritan™ Renew.

„Das 60-jährige Jubiläum ist ein Meilenstein, der jedem Kunden, jedem Mitarbeiter und jedem Partner gehört, der uns auf diesem Weg sein Vertrauen geschenkt hat", sagte Cinzia Cabrellon, CEO und Geschäftsführerin von Cabrellon. „Tritan ist schon seit sehr langer Zeit Teil dieser Geschichte. Wir haben schon früh daran geglaubt, dass ein BPA-freies Copolyester die Eigenschaften von Polycarbonat bei Schokoladenformen erreichen und in mancher Hinsicht sogar übertreffen könnte."

Die Partnerschaft zwischen Eastman und Cabrellon ist in der Branche etwas Seltenes: ein bewusster und vollkommen freiwilliger Schritt hin zu einem BPA-freien Material – der bereits 10 Jahre vor Inkrafttreten der entsprechenden gesetzlichen Vorschriften erfolgte.

Jahrzehntelang war Polycarbonat das Standardmaterial für industrielle Schokoladenformen. Nun hat die Europäische Kommission die Verordnung (EU) 2024/3190 verabschiedet, die Bisphenol A (BPA) und verwandte Bisphenole in Materialien, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, einschränkt. Hersteller von Schokoladenformen und Schokoladenproduzenten in ganz Europa suchen derzeit aktiv nach Alternativen, die sowohl die Langlebigkeit als auch die betriebliche Effizienz gewährleisten.

Tritan und Tritan Renew bieten eine Alternative zu Polycarbonat und wurden speziell entwickelt, um die Anforderungen anspruchsvoller Anwendungen im Lebensmittelbereich zu erfüllen. Dazu gehören Schlagfestigkeit und Bruchsicherheit, Formstabilität bei wiederholtem Gebrauch, hervorragende Formfreigabe bei filigranen Designs sowie Spülmaschinenfestigkeit.

Tritan ist sowohl von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) als auch von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen. Es wird im kommerziellen Maßstab hergestellt und geliefert, was Formenherstellern und Markeninhabern die Gewissheit einer gleichbleibenden, zuverlässigen Verfügbarkeit gibt.

Tritan Renew bietet den zusätzlichen Vorteil, dass es zertifizierten Recyclinganteil enthält, der mithilfe der molekularen Recyclingtechnologie von Eastman hergestellt wurde. Dadurch können Kunden den CO₂-Fußabdruck ihrer Formen verringern, ohne dabei Abstriche bei der Leistung, der Klarheit oder der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften machen zu müssen.

Zu den Schokoladenherstellern, die den Wert von Tritan schon früh erkannt haben, gehört Leone 1857, das bereits vor mehr als zwei Jahren auf die Tritan-Schokoladenformen von Cabrellon umgestiegen ist.

„Für Leone ist jede Entscheidung, die wir in der Produktion treffen, eine Entscheidung über das Vertrauen, das unsere Kunden in uns setzen", sagte Fabio Allaix, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei Leone 1857. „Als Cabrellon uns die Tritan-Formen vorstellte, erkannten wir sofort ihr Potenzial als das richtige Material für unsere Schokolade – sicher, präzise, langlebig und BPA-frei."

Für Cabrellon bedeutet die Einführung von Tritan Renew keine Abkehr von Tritan – vielmehr ist es die Fortsetzung eines langjährigen Engagements. Weitere Informationen zu dieser langjährigen Zusammenarbeit finden Sie unter . Cabrellon setzt bei Schokoladenformen auf BPA-freies Tritan Renew auf eastman.com.

*Zertifiziert durch ISCC-Massenbilanzzuordnung

Medienkontakt:

Jacob Teetzmann

jteetzmann@tombras.com

 

Eastman

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Bundesrat stärkt Apotheken mit neuen Befugnissen bei Prävention und Therapie

15.06.2026

Apotheken in Deutschland erhalten deutlich mehr Handlungsspielraum: Der Bundesrat hat eine Reform der schwarz-roten Koalition passieren lassen, die die Rolle der Offizinen im Gesundheitswesen spürbar aufwertet. Ziel ist es, die wohnortnahe Versorgung zu stärken, Wartezeiten in Arztpraxen zu reduzieren und Prävention sowie Früherkennung auszubauen. Das Paket war zuvor bereits vom Bundestag beschlossen worden.

Kern der Reform ist ein erweitertes Leistungsangebot in Apotheken. Künftig sollen dort zusätzliche Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen möglich sein, etwa zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Angeboten rund um das Rauchen. Apotheken können damit stärker als bisher in der Prävention ansetzen und Risiken identifizieren, bevor es zu manifesten Erkrankungen kommt.

Auch im Impfbereich werden die Kompetenzen ausgeweitet. Neben den bereits etablierten Grippe- und Corona-Impfungen dürfen Apotheken künftig alle Schutzimpfungen mit sogenannten Totimpfstoffen anbieten, darunter etwa Tetanus. Ergänzend werden Blutabnahmen erlaubt, etwa um Medikamentenwirkungen zu kontrollieren. Damit rücken Apotheken näher an klassische ärztliche Tätigkeitsfelder heran, ohne diese vollständig zu ersetzen.

Besonders sensibel ist die neue Möglichkeit, in eng begrenzten Fällen verschreibungspflichtige Medikamente ohne ärztliche Verordnung abzugeben. Erlaubt ist künftig die einmalige Ausgabe der kleinsten Packungsgröße auf Selbstzahlerbasis, wenn ein Arzneimittel seit längerem eingenommen wird und die Fortführung der Therapie keinen Aufschub erlaubt. Die Regelung soll Versorgungslücken schließen, etwa wenn ein Rezept nicht rechtzeitig vorliegt, und bleibt zugleich strikt begrenzt, um Missbrauch zu vermeiden.