DMEGC Solar stellt auf der Intersolar Europe 2026 PV-Module der nächsten Generation vor

11.06.2026

JINHUA, China, 11. Juni 2026 /PRNewswire/ -- DMEGC Solar, ein globaler Tier-1-Solarhersteller, hat seine Teilnahme an der diesjährigen Intersolar Europe bekannt gegeben, wo das Unternehmen auf der bevorstehenden Veranstaltung seine nächste Generation von Modulprodukten – das INFINITY RT 3.0 – vorstellen wird.

Die Weiterentwicklung der INFINITY RT-Serie spiegelt sich deutlich in ihrer steigenden Leistung und Effizienz wider. Das Netzteil G12RT-B66 hat bereits Anfang dieses Jahres eine Serienleistung von 650 W erreicht, was eine Steigerung von mindestens 15 W gegenüber den 635 W der Version 2.0 bedeutet. DMEGC führt diesen Fortschritt in erster Linie auf den Einsatz fortschrittlicher Hochdichte-Verpackungstechnologie zurück, die die aktive Zellfläche innerhalb des Moduls deutlich vergrößert. Dies steigert nicht nur die Leistungsabgabe, sondern verbessert auch das Erscheinungsbild des Moduls, indem die Abstände zwischen Zellen und Rahmen verringert werden, was zu einem harmonischeren und einheitlicheren optischen Eindruck führt.

Die gleiche Technologie wurde auch bei den INFINITY 3.0-Modulen für Anwendungen im Wohnbereich sowie im gewerblichen und industriellen Bereich (C&I) eingesetzt. Das komplett schwarze Modul G12RT-G48HBB, das mit der von DMEGC entwickelten ABT-Technologie ausgestattet ist, knüpft mit einer maximalen Leistung von 485 W an den Erfolg des Unternehmens auf dem Privatkundenmarkt an. Ein weiteres Modul für den privaten Bereich, das G12RT-G48HBW-Extreme, bietet höchste Widerstandsfähigkeit mit der HW5-Klassifizierung. Das bedeutet, dass es Hagelschlägen mit 50 mm großen Eiskugeln bei einer Geschwindigkeit von 111 km/h sowie extremen Schneelasten von bis zu 8100 Pa standhält. Im gewerblichen Bereich steigt die Leistungsabgabe des Moduls G12RT-B54HBT auf maximal 530 W. Alle INFINITY RT 3.0-Module zeichnen sich durch hohe Zuverlässigkeit aus und schneiden in ausgedehnten Belastungstests im Vergleich zu ihren Vorgängern und Konkurrenzprodukten noch besser ab.

Es wird mindestens ein Modul aus der Agri-PV- und Gewächshaus-Produktfamilie zu sehen sein. Die 420-W-Lampe G12RT-B44HST zeichnet sich durch eine Lichtdurchlässigkeit von 33 % aus und bietet damit ein optimales Gleichgewicht zwischen Stromerzeugung und Pflanzenwachstum. Andere Modelle dieser Serie bieten Lichtdurchlässigkeitswerte zwischen 3 % und 48 %. Ebenfalls im Angebot ist ein montagefreundliches Modul, das deutlich kleiner und leichter ist als herkömmliche Module. Dies ermöglicht den Monteuren eine einfachere und sicherere Installation und gewährleistet die Kompatibilität mit Repowering-Projekten.

Mit einer starken Dynamik und einer kumulierten weltweiten Liefermenge von über 80 GW festigt DMEGC Solar weiterhin seine Position als Innovator und verantwortungsbewusster Akteur in der globalen Solarbranche. Zuletzt hat das Unternehmen seinen Platz auf der BloombergNEF-Liste der weltweit führenden PV-Modulhersteller (Tier 1) für das zweite Quartal 2026 behauptet.

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WIdO-Analyse: Prävention könnte Hunderttausende Demenzerkrankungen verhindern

15.06.2026

Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.

Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.

Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.

Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.