HOUSTON, 29. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Sino Biological, Inc. (Shenzhen Stock Exchange: 301047.SZ) hat bekannt gegeben, dass sein Arbeitsablauf für die Gensynthese und zellfreie Proteinexpression in einer kürzlich in Nature Communications veröffentlichten Studie des Tencent AI for Life Sciences Lab verwendet wurde, die eine schnelle Validierung von KI-entwickelten Proteinen mit verbesserter Aktivität, Stabilität und Multifunktionalität ermöglicht.
Brückenschlag zwischen AI-Protein-Design und experimenteller Validierung
Künstliche Intelligenz hat das Design von Protein-Aminosäuresequenzen beschleunigt; die Umsetzung der computergestützten Entwürfe in funktionelle Proteine bleibt jedoch eine zentrale Herausforderung in der Proteinentwicklung. Aktivität, Stabilität, Faltung und Expression von Proteinen werden durch komplexe strukturelle und biochemische Faktoren beeinflusst, was häufig zu Diskrepanzen zwischen In-silico-Vorhersagen und Experimenten führt.
Um diese Lücke zu schließen, wurde in der Studie ein Ontology Reinforcement Iteration (ORI)-Rahmen eingeführt, der die Protein-Ontologie mit dem Reinforcement Learning aus dem Wet-Lab-Feedback verbindet. Experimentelle Daten, einschließlich Proteinexpressionsniveaus und funktioneller Aktivität, wurden kontinuierlich in das Modell zurückgeführt, was eine iterative Optimierung der Proteinsequenzen und eine verbesserte Designgenauigkeit ermöglichte.
Zellfreie Proteinsynthese beschleunigt die AI-Designschleife
Die Forscher verwendeten anschließend das XPressMAX™ Cell-Free Protein Synthesis Kit von Sino Biological, um eine schnelle Proteinexpression und ein funktionelles Screening zu ermöglichen. Protein-kodierende Sequenzen, die in den Expressionsvektor des Kits kloniert und dem proprietären zellfreien Reaktionssystem hinzugefügt wurden, unterstützten schnelle Design-Build-Test-Zyklen.
Mit Hilfe dieses Arbeitsablaufs entwickelte das Team ein Lysozym mit einer mehr als 100-fach höheren Aktivität als das natürliche Enzym, eine thermostabile Chitinase, die ihre Aktivität bei 85 °C beibehält, und bifunktionelle Enzyme mit einer verbesserten Leistung im Vergleich zu natürlich vorkommenden multifunktionellen Enzymen.
XPressMAX™Kit für zellfreie Proteinsynthese
Zu den wichtigsten Merkmalen gehören:
Informationen zu Sino Biological
Sino Biological ist ein internationaler Reagenzienlieferant und CRO-Dienstleister, der sich auf die Herstellung rekombinanter Proteine und die Antikörperentwicklung spezialisiert hat. Mit dem in den USA ansässigen Center for Bioprocessing (C4B) in Houston und SignalChem Biotech (Teil von Sino Biological) in Kanada bietet Sino Biological maßgeschneiderte, lokal angepasste Lösungen für vielfältige Forschungsanforderungen weltweit. Das Unternehmen, das Forscher in über 90 Ländern beliefert, unterhält ein strenges Qualitätsmanagementsystem für alle Produkte.
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Thyssenkrupp zieht beim geplanten Verkauf seiner Stahlsparte an den indischen Konkurrenten Jindal vorerst die Reißleine. Beide Unternehmen haben vereinbart, die seit September laufenden Gespräche auszusetzen. Nach Angaben des Essener Industriekonzerns soll die Neuaufstellung von Thyssenkrupp Steel nun aus eigener Kraft konsequent weiterverfolgt werden. Konzernchef Miguel López betonte, die Voraussetzungen für eine profitable Fortführung des Geschäfts seien „so gut wie lange nicht mehr“.
Im Hintergrund steht ein deutlicher Stimmungsumschwung im europäischen Stahlsektor. Thyssenkrupp verweist auf „große Fortschritte bei der Neuausrichtung“ des Segments und ein deutlich verbessertes Umfeld. Die Europäische Union habe die Bedeutung der Stahlproduktion für die Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten erkannt und den Willen bekundet, die europäische Stahlindustrie stärker gegen globale Überkapazitäten und Dumping abzuschirmen. Zudem will Brüssel die Umstellung auf eine klimafreundliche Stahlproduktion weiter unterstützen.
Auch operativ hat sich die Lage bei Thyssenkrupp Steel zuletzt aufgehellt. Die Sparte, historischer Kern des Ruhrkonzerns, legte im laufenden Geschäft zu. Parallel läuft jedoch ein tiefgreifender Umbau: Zur Sanierung des Bereichs sollen in den kommenden Jahren bis zu 11.000 der rund 26.000 Stellen gestrichen oder ausgelagert werden. López hatte bereits zuvor erklärt, je erfolgreicher die Neuausrichtung umgesetzt werde, desto attraktiver werde das Stahlgeschäft für Kapitalmarkt und Investoren – „ob mit oder ohne Jindal“.
Der vorläufige Verkaufsstopp bedeutet keinen endgültigen Verbleib der Stahlsparte im Konzern. Mittelfristig hält Thyssenkrupp an dem Ziel fest, sich vom Stahlgeschäft zu trennen. Gewerkschaften wie die IG Metall drängen derweil auf Klarheit und fordern ein Ende der Verkaufsüberlegungen ohne „Hintertür“. Sie verlangen Gespräche über ein Modell, mit dem sich der Stahlbereich eigenständig und aus eigener Kraft verselbstständigen könnte. Während frühere Versuche für einen Verkauf, ein Joint Venture oder einen Börsengang gescheitert sind, setzt das Management nun darauf, den Wert des Bereichs vor einem möglichen nächsten Schritt weiter zu steigern.