Coway gibt die Finanzergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 bekannt

08.05.2026

SEOUL, Südkorea, 8. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Coway Co., Ltd. die „Best Life Solution Company", hat heute ihre Finanzergebnisse für das erste Quartal 2026 bekannt gegeben.

Coway Financial Results

„Dank der starken Nachfrage nach unseren führenden Produkten und der erfolgreichen Markteinführung unserer neuesten Angebote konnten wir im ersten Quartal ein solides Wachstum verzeichnen", sagte Soontae Kim, Finanzvorstand von Coway. „Aufbauend auf dieser ausgewogenen Entwicklung sowohl auf unseren heimischen als auch auf unseren globalen Märkten werden wir auch im Jahr 2026 durch innovative Produkteinführungen und verbesserte Marketingstrategien weiterhin ein profitables Wachstum erzielen."

Die von Coway gemeldeten Ergebnisse stellen sich wie folgt dar:

- Umsatz im ersten Quartal: 1.329,7 Mrd. KRW (+13,2% gegenüber dem Vorjahr)

- Betriebsergebnis im ersten Quartal: 250,9 Mrd. KRW (+18,8% gegenüber dem Vorjahr)

*Die ausgewiesenen Zahlen sind dem konsolidierten K-IFRS-Abschluss (International Financial Reporting Standards) entnommen.

Auf dem heimischen Markt verzeichnete Coway einen Umsatz von 742,8 Milliarden KRW, was einem Anstieg von 9,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieses Wachstum wurde insbesondere durch die erfolgreiche Markteinführung der neuesten Produkte von Coway, darunter der „Icon Ice Water Purifier 3" und der „BEREX Pebble Chair 2", sowie durch die Erweiterung des Produktportfolios durch die Einführung der neuen Marke für medizinische Heimgeräte „Therasol" vorangetrieben. Darüber hinaus sorgte die große jährliche Verkaufsaktion des Unternehmens, die „Coway Festa", die Ende Februar für südkoreanische Verbraucher startete, für eine starke Nachfrage in einer Reihe von Produktkategorien. Infolgedessen stieg der Umsatz mit BEREX-Betten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30 %, während der Nettozuwachs an Mietkonten im ersten Quartal 188.000 erreichte, was einem Anstieg von 81,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Auch die ausländischen Tochtergesellschaften von Coway erzielten im ersten Quartal eine starke Leistung: Der Umsatz belief sich auf 537,0 Mrd. KRW, was einem Anstieg von 20,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die malaysische Tochtergesellschaft des Unternehmens erzielte einen beeindruckenden Umsatz von 406,2 Mrd. KRW, was einem Anstieg von 23,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, während die US-Tochtergesellschaft einen Umsatz von 57,5 Mrd. KRW (-4,1 % im Jahresvergleich) verzeichnete. Auch die Tochtergesellschaften von Coway in Thailand und Indonesien verzeichneten in diesem Quartal ein rasantes Wachstum und erzielten einen Umsatz von 55,4 Mrd. KRW (+29,3 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) bzw. 12,6 Mrd. KRW (+14,7 %).

Weitere Einzelheiten über die finanzielle Leistung von Coway finden Sie auf der Seite des Unternehmens Investor Relations.

Informationen zu Coway Co., Ltd.

Coway, „Best Life Solution Company", wurde 1989 in Korea gegründet und ist ein führendes Unternehmen für Haushaltsgeräte für eine gesundheitsfördernde Umgebung, das das Leben der Menschen mit innovativen Haushaltsgeräten wie Wasserreinigern, Luftreinigern, Bidets und Matratzen gesünder und komfortabler macht. BEREX, die Schlaf- und Wellness-Marke des Unternehmens, will die Lebensqualität durch hochmoderne Matratzen und Massagesessel verbessern. Seit seiner Gründung hat sich Coway mit intensiver Forschung, Entwicklung, Ingenieurwissenschaft und Kundenservice zu einem führenden Unternehmen in der Branche für Haushaltsgeräte für eine gesunde Umgebung entwickelt. Das Unternehmen setzt sich mit preisgekrönten Produkten, Fachwissen im Bereich der häuslichen Gesundheit, unübertroffenem Marktanteil, Kundenzufriedenheit und Markenbekanntheit nachweislich für Innovation ein. Coway setzt seine Innovationstätigkeit fort, indem es seine Produktlinien diversifiziert und das Auslandsgeschäft in Malaysia, den USA, Thailand, China, Indonesien, Vietnam und Europa auf der Grundlage des Geschäftserfolgs in Korea vorantreibt. Im Jahr 2025 brachte das Unternehmen Coway Life Solution auf den Markt, eine Premium-Plattform für die Altenpflege, die personalisierte Pflegelösungen für verschiedene Lebensphasen anbietet. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte http://www.coway.com/ oder http://newsroom.coway.com.   

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Krise im Stahlsektor: Beschäftigte fordern klare Linie für ‚grünen‘ Umbau

12.06.2026

In Berlin und im saarländischen Völklingen haben Tausende Stahlarbeiter und Unterstützer gegen eine weitere Zuspitzung der Krise in der deutschen Stahlindustrie demonstriert. Unter dem Motto „Stahl hat Zukunft – bei uns!“ zogen Beschäftigte vom Brandenburger Tor zum Bundeswirtschaftsministerium, parallel formierten sich im Saarland mehrere Demonstrationszüge. Nach Angaben der IG Metall nahmen in Berlin rund 1.700 Beschäftigte aus mehr als 40 Betrieben teil, die Polizei zählte dort etwa 900 Menschen. In Völklingen kamen laut Polizei 8.500 Teilnehmer zusammen.

Die Branche steht nach Einschätzung von Gewerkschaften und Politikern unter massivem Druck. Genannt werden die schwache Konjunktur, Probleme in wichtigen Kundenindustrien wie dem Automobilbau, hohe Energiepreise und Konkurrenz durch preisgünstigen Stahl, vor allem aus Asien. Zusätzlich belasten hohe US-Zölle auf Stahlimporte die exportorientierten Hersteller, die in Regionen wie Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und dem Saarland besonders stark vertreten sind. Die IG Metall fordert deshalb zusätzliche politische Unterstützung, um Arbeitsplätze und industrielle Wertschöpfung zu sichern.

Im Zentrum der Proteste steht zugleich die Frage, wie die Dekarbonisierung der Stahlproduktion finanziell und regulatorisch abgesichert werden kann. Unternehmen wie Salzgitter und Saarstahl haben bereits mit dem Umbau in Richtung „grünen“ Stahl begonnen. Neue Anlagen, die zunächst mit Erdgas und später mit Wasserstoff betrieben werden sollen, erfordern allerdings hohe Investitionen, während der Markt für klimafreundlichen Stahl noch am Anfang steht. Der Konzern ArcelorMittal hat Pläne für einen klimaneutralen Umbau seiner Werke in Bremen und Eisenhüttenstadt für 2025 gestoppt, was in der Branche als Warnsignal gilt.

Zentrale Streitfrage ist der europäische Emissionshandel. Die IG Metall und Vertreter aus dem Saarland warnen vor einer Aufweichung der Klimavorgaben, weil dies nach ihrer Einschätzung die Planungssicherheit für Unternehmen untergraben und laufende Transformationsprojekte gefährden könnte. Die saarländische Europaabgeordnete Manuela Ripa bezeichnet die Stahlindustrie als „Rückgrat“ der Region und fordert, frühe und umfangreiche Investitionen in klimafreundliche Technologien politisch zu honorieren. Ministerpräsidentin Anke Rehlinger warnte in einem Schreiben an Bundeskanzler Friedrich Merz vor einer „Rolle rückwärts“ beim Umbau der Stahlindustrie, während die EU-Kommission im Juli Vorschläge für eine Revision des Emissionshandels vorlegen will.

Die IG Metall sieht den Emissionshandel nur als „Spitze des Eisbergs“ und verweist auf die Kombination aus globalem Wettbewerbsdruck, Handelskonflikten und Transformationskosten. Der stellvertretende Gewerkschaftsvorsitzende Jürgen Kerner betonte, die Branche wolle klimaneutrale Produktion erreichen, benötige dafür aber verlässliche politische Rahmenbedingungen. Aus Sicht der Demonstranten geht es damit nicht nur um einzelne Standorte oder Betriebe, sondern um die langfristige Zukunft ganzer Industrieregionen in Deutschland.