BilibiliWorld 2026 startet den Ticketverkauf in mehr als 190 Ländern und Regionen und stellt einen neuen Ausstellerrekord auf

18.06.2026

SHANGHAI, 19. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die BilibiliWorld 2026 (BW2026) hat heute Einzelheiten zum Ticketverkauf bekannt gegeben. Der Ticketverkauf beginnt weltweit gleichzeitig am 20. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Peking-Zeit). Die Veranstaltung findet vom 10. bis 12. Juli 2026 im National Exhibition and Convention Center (Shanghai) statt. Zum ersten Mal werden Eintrittskarten in mehr als 190 Ländern und Regionen erhältlich sein, womit diese Veranstaltung zur ersten umfassenden ACG-Messe (Anime, Comic und Spiele) in China wird, die Eintrittskarten an internationale Besucher verkauft. An der Veranstaltung werden zudem mehr als 170 Aussteller teilnehmen – so viele wie noch nie zuvor. Bis zum 18. Juni um Mitternacht hatte die Zahl der Voranmeldungen für die BW2026 bereits die des Vorjahreszeitraums übertroffen.

Im Jahr 2025 zog die BW mehr als 400.000 Besucher aus über 20 Ländern und Regionen an. Die Besucher, die ihre Eintrittskarten unter Vorlage ihres Reisepasses erworben hatten, machten 13 % aller Ticketkäufer aus, was die zunehmende Beliebtheit der Veranstaltung beim internationalen Publikum unterstreicht. Die BW hat sich seitdem zur größten ACG-Messe (Anime, Comics und Spiele) Asiens entwickelt.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://bw.bilibili.com/en/2026/#/

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Nach BAG-Urteil: Bremen startet Vorreiterprojekt zur Zeiterfassung an Schulen

15.06.2026

Im Land Bremen beginnt nach den Sommerferien ein Pilotprojekt, das den Arbeitsalltag von Lehrkräften grundlegend verändern könnte. An neun ausgewählten Schulen erfassen die Lehrerinnen und Lehrer künftig ihre gesamte Arbeitszeit digital – weit über die bisher dokumentierten Unterrichtsstunden hinaus. Bildungsenator Mark Rackles (SPD) spricht von einem Schritt, der Schule "perspektivisch" verändern werde. Erste Auswertungen des Testlaufs werden für Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.

Hintergrund ist die gewachsene Bandbreite an Aufgaben, die im bisherigen System kaum abgebildet wird. Neben Unterricht kommen Elternarbeit, Team- und Gremienarbeit, Konferenzen, Schulentwicklungsprojekte sowie Fahrten hinzu. Lehrkräfte berichten zudem von regelmäßigem Arbeiten am Abend oder am Wochenende, etwa für Vorbereitung, Korrekturen oder digitale Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern. Nach Ansicht des Senats soll diese Belastung künftig sichtbar und systematisch erfasst werden.

Technisch setzt Bremen auf ein digitales Tool, auf das Lehrkräfte per Smartphone oder Rechner zugreifen können. Sie tragen Datum, Uhrzeit und Art der Tätigkeit ein – zur Auswahl stehen Kategorien wie "Unterricht", "Coaching" oder "Austausch"; auch Abwesenheiten durch Krankheit oder Urlaub werden eingepflegt. Das Projekt ist auf ein gesamtes Schuljahr angelegt. In einer Einführungsphase lernen Lehrkräfte die Anwendung kennen, anschließend analysieren Projektgruppen erste Ergebnisse und suchen insbesondere mit stark belasteten Lehrkräften das Gespräch, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

Politisch und arbeitsrechtlich geht es um mehr als ein Softwareprojekt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und damit auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeit erfassen. Der Bremer Testlauf soll daher grundsätzliche Fragen klären: In welchem Umfang ist Wochenendarbeit zulässig? Wie wird eine Klassenfahrt bewertet? Wie lassen sich Teilzeitmodelle, Datenschutz und Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit unter einen Hut bringen? Rackles betont, das Vorhaben sei nicht nur für Bremen gedacht, sondern solle Erkenntnisse für alle Bundesländer liefern.