ANTHBOT präsentiert HoloSense-Navigationssystem und M Pro-Serie auf der spoga+gafa 2026

23.06.2026

Das neue Fusionsnavigationssystem kombiniert LiDAR, RTK/NetRTK und KI-Vision für präzise Navigation und effizientes Mähen auch in anspruchsvollen Gärten. 

KÖLN, Deutschland, 23. Juni 2026 /PRNewswire/ -- ANTHBOT präsentiert sein neues HoloSense-Navigationssystem auf der spoga+gafa 2026 in Köln, Europas führender Fachmesse für Garten und Outdoor-Living.

ANTHBOT Booth at Spoga+Gafa 2026

HoloSense, das gemeinsam mit den neuen Mährobotern M9 Pro und M5 Pro auf der Messe Premiere feiert, vereint 360°-LiDAR, RTK-/NetRTK-Positionierung und KI-gestützte Bildverarbeitung in einem integrierten Fusionsnavigationssystem. Damit geht das System über herkömmliche Lösungen hinaus, die sich überwiegend auf RTK, Kamerasysteme oder einfache Kombinationen aus RTK und Bildverarbeitung stützen.

Die M Pro-Serie kombiniert kontinuierlich geometrische, visuelle und Positionsdaten aus LiDAR, RTK/NetRTK und Kameras. Durch die gegenseitige Validierung der verschiedenen Datenquellen erreicht das System in unterschiedlichsten Umgebungen eine Positionsgenauigkeit von bis zu einem Zentimeter – und bietet damit eine deutlich höhere Zuverlässigkeit als herkömmliche Navigationslösungen mit nur einer Technologie. Ob weitläufige Rasenflächen, dichter Baumschatten oder verwinkelte Ecken – M5 Pro und M9 Pro behalten jederzeit die Orientierung.

Während der dreitägigen Messe können Besucher Live-Demonstrationen des M9 Pro in einem gartenähnlichen Testbereich erleben, der reale Mähbedingungen simuliert. Dabei zeigt der Mähroboter seine Fähigkeit, enge Passagen sicher zu durchfahren, Rasenkanten präzise zu mähen und auch in anspruchsvollen Umgebungen präzise und effiziente Mähbahnen zu gewährleisten.

„HoloSense steht für unsere Vision der nächsten Generation intelligenter Rasenpflege", sagte Gavin Guo, CEO von ANTHBOT. „Durch die Integration mehrerer Navigations- und Sensortechnologien in einer einzigen Plattform möchten wir Hausbesitzern ein noch zuverlässigeres und intelligenteres Mäherlebnis bieten."

Darüber hinaus präsentiert ANTHBOT sein breites Portfolio an Mährobotern, darunter die M-Serie, die N-Serie und die Genie-Serie, die jeweils auf unterschiedliche Rasengrößen und Einsatzbereiche zugeschnitten sind.

Europa zählt weiterhin zu den wichtigsten Märkten für ANTHBOT. Seit der Gründung seiner deutschen Niederlassung im Jahr 2024 ist ANTHBOT in mehr als 30 Ländern weltweit vertreten. Mit seiner Präsenz auf der spoga+gafa baut ANTHBOT die Zusammenarbeit mit Einzelhändlern, Distributoren und Branchenpartnern in ganz Europa weiter aus.

Während der gesamten spoga+gafa 2026, die vom 22. bis 24. Juni auf dem Kölner Messegelände stattfindet, haben Besucher die Möglichkeit, das ANTHBOT-Team am 85 Quadratmeter großen Messestand kennenzulernen und Live-Demonstrationen der Produkte zu erleben.

Informationen zu ANTHBOT

ANTHBOT vereinfacht die Rasenpflege im privaten Bereich durch KI-gestützte Automatisierung und fortschrittliche Navigation. Die Marke ist in mehr als 30 Ländern vertreten und gehört zu den meistverkauften Marken für Mähroboter bei Amazon Deutschland  sowie zu den vertrauenswürdigen Partnern führender europäischer Einzelhändler, darunter BAUHAUS, Boulanger, Elkjøp, Salling Group und Landi. Weitere Informationen finden Sie auf anthbot.com.

Medienmappe: https://drive.google.com/drive/folders/1ioo0iSCbvHiwicSMZYqsWo9PUm7w9Huk

Kontakt:

ANTHBOT-PR-Team

pr@anthbot.com

ANTHBOT logo

 

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WIdO-Analyse: Prävention könnte Hunderttausende Demenzerkrankungen verhindern

15.06.2026

Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.

Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.

Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.

Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.