Aktueller Stand zum freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot von NNS für OCI

29.06.2026

Dies ist eine Pressemitteilung der NNS Holding (Cyprus) Limited („NNS " oder der „Bieter"). Diese Pressemitteilung wird gemäß den Bestimmungen von § 7 Abs. 1 Buchstabe a des niederländischen Erlasses über öffentliche Übernahmeangebote (Besluit openbare biedingen Wft) (das „Dekret") im Zusammenhang mit dem freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot (das „Angebot") durch NNS für alle die ausgegebenen und ausstehenden Stammaktien im das Kapital von OCI Global N.V. („OCI " oder die „Gesellschaft "). Diese Pressemitteilung stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots , oder für Wertpapiere von OCI dar. Jedes Angebot von unter wird unter ausschließlich nur mittels eines von einem Angebotsprospekt (der „Angebotsprospekt") unterbreitet, der von der niederländischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (Autoriteit Financiële Markten, die „AFM") genehmigt wurde. Diese Pressemitteilung darf weder ganz noch teilweise, weder direkt noch indirekt, in einer Rechtsordnung veröffentlicht, verbreitet oder weitergegeben werden, in der eine solche Veröffentlichung, Verbreitung oder Weitergabe rechtswidrig wäre.

LIMASSOL, Zypern, 29. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Heute, NNS gibt bekannt , dass es hat eingereicht ein Entwurf des Angebotsmemorandums bei der AFM im Zusammenhang mit seiner Absicht , ein freiwilliges öffentliches Barangebot für alle die ausgegebenen und im Umlauf befindlichen Aktien des Kapitals von OCI (jeweils eine „Aktie") zu einem Angebotspreis von EUR 4,10 (cum Dividende) pro Aktie. NNS ist bestrebt, das Angebot so bald wie möglich durchzuführen.

NNS Holding (Cyprus) Limited

Finanzierungs en zu – das Angebot von

NNS verfügt über ausreichende Mittel, um das Angebot aus den vorhandenen Barmitteln zu finanzieren. Aus diesen verfügbaren Barmitteln wird NNS in der Lage sein, das Angebot sowie die Zahlung der mit dem Angebot verbundenen Gebühren und Aufwendungen zu finanzieren.

Angebotsbedingungen

Die Verpflichtung von NNS, das Angebot für bedingungslos zu erklären (het bod gestand doen), unterliegt einer begrenzten Anzahl üblicher Angebotsbedingungen, darunter (i) die Einholung aller erforderlichen wettbewerbsrechtlichen Genehmigungen; (ii) das Fehlen einer AFM-Mitteilung gemäß § 5:80 Wft, die Wertpapierfirmen an der Mitwirkung an der Abwicklung hindert; (iii) keine behördliche Anordnung oder Maßnahme vorliegt, die den Abschluss des Angebots verbietet; und (iv) keine dauerhafte Aussetzung oder Einstellung des Handels mit den Aktien an der Euronext Amsterdam erfolgt.

Das Angebot unterliegt keiner Mindestannahmeschwelle. Dementsprechend wird der Bieter alle wirksam angebotenen Aktien annehmen, unabhängig von der Anzahl der angebotenen Aktien, sofern die Angebotsbedingungen erfüllt sind oder darauf verzichtet wird.

Verpflichtungen zur Nichtabwerbung

Der Bieter hat mit bestimmten Mitgliedern der Familie Sawiris, die Aktien der Gesellschaft halten (jeweils ein „Nicht-Andienungsaktionär"), unwiderrufliche Nicht-Andienungsverpflichtungen (die „Nicht-Andienungsverpflichtungen") vereinbart; diese halten zusammen 19.167.618 Aktien, was etwa 9,07 % des ausgegebenen Aktienkapitals von OCI entspricht.

Gemäß den Nichtangebotsverpflichtungen hat sich jeder nicht anbietende Aktionär gegenüber NNS unwiderruflich verpflichtet, keine seiner Aktien im Rahmen des Angebots anzubieten oder zu übergeben, einschließlich aller Aktien, die zwischen dem Datum der jeweiligen Nichtangebotsverpflichtung und dem Ablauf der Angebotsfrist erworben wurden.

Über die NNS Holding (Cyprus) Limited

NNS, Teil der 2008 von Nassef Sawiris gegründeten, in Privatbesitz befindlichen NNS-Gruppe, ist eine nach zyprischem Recht gegründete Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Limassol, Zypern. NNS verwaltet und investiert das Familienvermögen über eine diversifizierte Multi-Asset-Plattform, die börsennotierte und nicht börsennotierte Aktien, Anleihen und Immobilien umfasst, und geht dabei auch Partnerschaften mit externen Investoren in Form von Joint Ventures ein. NNS ist der größte Anteilseigner von OCI.

Alle Pressemitteilungen und sonstigen Dokumente im Zusammenhang mit dem Angebot werden auf der Website von NNS veröffentlicht (https://www.nnsholding.com/).

Allgemeine Einschränkungen

Die Informationen in dieser Pressemitteilung erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Diese Pressemitteilung dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Erwerb oder zur Veräußerung von Wertpapieren dar, noch eine Anlageberatung oder eine Aufforderung zur Aufnahme von Anlageaktivitäten. Diese Pressemitteilung stellt in keiner Rechtsordnung ein Angebot zum Verkauf oder zur Ausgabe von Wertpapieren der OCI oder eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder Erwerb dieser Wertpapiere dar. Die Verbreitung dieser Pressemitteilung kann in einigen Ländern durch Gesetze oder Vorschriften eingeschränkt sein. Dementsprechend sollten sich Personen, die in den Besitz dieser Pressemitteilung gelangen, über diese Beschränkungen informieren und diese einhalten. Soweit dies nach geltendem Recht zulässig ist, lehnt NNS jegliche Verantwortung oder Haftung für Verstöße gegen solche Beschränkungen durch beliebige Personen ab. Jede Nichteinhaltung dieser Beschränkungen kann einen Verstoß gegen die Wertpapiergesetze der jeweiligen Rechtsordnung darstellen. Weder NNS noch einer seiner Berater übernimmt irgendeine Verantwortung für Verstöße gegen derartige Beschränkungen. Jeder Aktionär, der Zweifel hinsichtlich seiner Situation hat, sollte unverzüglich einen geeigneten Fachberater hinzuziehen.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Bestimmte Aussagen in dieser Pressemitteilung können als „zukunftsgerichtete Aussagen" angesehen werden. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen solche, denen die Wörter „voraussehen", „erwarten", „glauben", „könnte", „fortsetzen", „laufend", „schätzen", „beabsichtigen", „könnte", „planen", „potenziell", „prognostizieren", „sollte", „Ziel", „wird", „würde" und ähnliche Begriffe. Diese zukunftsgerichteten Aussagen gelten ausschließlich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung. Obwohl NNS davon ausgeht, dass die Annahmen, auf denen seine zukunftsgerichteten Aussagen beruhen, angemessen sind, kann das Unternehmen keine Gewähr dafür übernehmen, dass sich diese zukunftsgerichteten Aussagen als zutreffend erweisen werden. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den bisherigen Erfahrungen oder von den in solchen zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit zum Ausdruck gebrachten zukünftigen Ergebnissen abweichen. Zu den potenziellen Risiken und Ungewissheiten zählen unter anderem (i) Risiken im Zusammenhang mit dem Abschluss des Angebots und der Transaktion innerhalb des vorgesehenen Zeitrahmens oder überhaupt; (ii) Risiken im Zusammenhang mit dem Erhalt behördlicher Genehmigungen ohne unerwartete Verzögerungen oder Auflagen sowie die Möglichkeit behördlicher Maßnahmen; (iii) Risiken im Zusammenhang mit erheblichen Kosten der Transaktion; (iv) die erwartete finanzielle und operative Entwicklung sowie zukünftige Chancen nach Abschluss der Transaktion; (v) Störungen durch die Transaktion, die die Aufrechterhaltung von Geschäfts- und Betriebsbeziehungen erschweren; (vi) Risiken im Zusammenhang mit potenziellen Rechtsstreitigkeiten, die sich aus der Transaktion ergeben; und (vii) Risiken und Ungewissheiten, die in den Pressemitteilungen und öffentlichen Unterlagen von NNS erörtert werden.

Weder NNS noch einer seiner Berater übernimmt irgendeine Verantwortung für die in dieser Pressemitteilung enthaltenen Finanzinformationen bezüglich der Geschäftstätigkeit, der Ertragslage oder der Finanzlage. NNS lehnt ausdrücklich jegliche Verpflichtung oder Zusage ab, Aktualisierungen oder Korrekturen der hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, um Änderungen der diesbezüglichen Erwartungen oder Änderungen der Ereignisse, Bedingungen oder Umstände, auf denen solche Aussagen beruhen, widerzuspiegeln, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben.

Medienkontakt: Björn Schuurmans

E-Mail: enquiries@nns.com.cy

Logo – https://mma.prnewswire.com/media/3001533/NNS_logo.jpg

 

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Französische Budgetpläne lösen Kursdruck auf Rheinmetall-Aktie aus

15.06.2026

Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.

Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.

Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.

Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.