Die Vereinbarung erweitert das Genomik-Forschungsportfolio von Active Motif und unterstützt gleichzeitig Arimas strategische Ausrichtung auf seine Plattform für klinische Diagnostik
CARLSBAD, Kalifornien, 7. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Active Motif, ein führender Anbieter von Lösungen in den Bereichen Epigenetik und Multiomik für Forscher aus den Bereichen Mechanistik, translationale Forschung und klinische Forschung, gab heute den Abschluss einer exklusiven weltweiten Vertriebsvereinbarung mit Arima Genomics bekannt, einem Unternehmen für Krebsdiagnostik, das auf seiner führenden Position in den Bereichen 3D-Genomik und Hi-C-Sequenzierungstechnologie aufbaut. Im Rahmen der Vereinbarung wird Active Motif zum exklusiven weltweiten Vertriebspartner für die Hi-C-Produkte und -Dienstleistungen von Arima für Forschungsanwendungen, während Arima seinen Fokus verstärkt auf seine klinische Diagnostikplattform „Aventa" richtet. Die Vertriebsvereinbarung stellt einen strategischen Meilenstein für Active Motif dar und spiegelt die wachsende Nachfrage nach Technologien wider, die es Forschern ermöglichen, zu verstehen, wie die Genomstruktur die Genregulation, die Zellfunktion und die Krankheitsbiologie beeinflusst.
Da sich die Genomforschung zunehmend über die sequenzbasierte Analyse hinaus weiterentwickelt, haben sich Technologien zur 3D-Genomkartierung wie Hi-C als entscheidende Werkzeuge zum Verständnis der Chromatinorganisation, struktureller Variationen, der Wechselwirkungen zwischen Enhancern und Promotoren sowie genomweiter Regulationsmechanismen etabliert. Diese Erkenntnisse gewinnen in den Bereichen Krebsforschung, Neurowissenschaften, Entwicklungsbiologie, Forschung zu seltenen Krankheiten und Präzisionsmedizin zunehmend an Bedeutung.
„Diese Vereinbarung stärkt die Position von Active Motif als führender Anbieter integrierter Multiomik-Lösungen", sagte Joe Fernandez, Chairman und Gründer von Active Motif. „Forscher streben zunehmend nach einem umfassenden Verständnis der Genomfunktion, das die Chromatinzugänglichkeit, die Bindung von Transkriptionsfaktoren, die epigenetische Regulation, die Genexpression und die Genomarchitektur miteinander verbindet. Durch die Aufnahme der branchenführenden Hi-C-Technologie von Arima in unser Portfolio erweitern wir unsere Möglichkeiten, Kunden mit End-to-End-Lösungen zu unterstützen, die einige der wichtigsten Fragen der modernen Biologie beantworten."
Durch diese Partnerschaft wird das rasant wachsende Portfolio von Active Motif an Genomik- und Epigenomik-Technologien weiter ausgebaut, das Dienstleistungen und Produkte zur Unterstützung von Chromatin-Profiling, Transkriptionsregulation und Anwendungen im Bereich der Next-Generation-Sequenzierung umfasst. Die Einbindung der Hi-C-Technologie stärkt die Fähigkeit von Active Motif, die wachsenden Märkte der räumlichen Genomik und der 3D-Biologie zu bedienen, und eröffnet gleichzeitig neue Möglichkeiten für integrierte multiomische Forschungsabläufe.
„Arima konzentriert sich auf die bedeutenden Zukunftschancen unserer klinischen Diagnostikplattform ‚Aventa', bei der wir DNA-Sequenz und -Struktur miteinander verbinden, um krebsauslösende Veränderungen anhand von routinemäßigen FFPE-Tumorproben aufzudecken", erklärte Dr. Tom Willis, CEO von Arima Genomics. „Diese Vereinbarung ermöglicht es uns, unsere für die Forschung bestimmten Hi-C-Technologien mit dem hervorragend ergänzenden Portfolio von Active Motif, dessen globaler kommerzieller Infrastruktur, wissenschaftlicher Expertise und langjährigen Beziehungen innerhalb der Forschungsgemeinschaft in Einklang zu bringen." Die exklusive Vertriebsvereinbarung verbindet die technologische Führungsposition von Arima im Bereich der 3D-Genomik-Lösungen mit der etablierten globalen Vertriebsorganisation und den technischen Supportkapazitäten von Active Motif und ermöglicht so einen breiteren Zugang für Einrichtungen aus den Bereichen Wissenschaft, Pharmazie, Biotechnologie und klinische Forschung.
Die Vereinbarung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft, sodass die Hi-C-Produkte und -Dienstleistungen von Arima für Forschungsanwendungen nun weltweit über Active Motif erhältlich sind.
Informationen zu Active Motif
Active Motif ist ein führender Anbieter von Lösungen in den Bereichen Epigenetik, Genomik und Multiomik, die es Forschern ermöglichen, die Genregulation, die Chromatinbiologie und Krankheitsmechanismen zu untersuchen. Mit innovativen Produkten, Dienstleistungen und wissenschaftlicher Expertise unterstützt Active Motif Forscher weltweit dabei, neue Erkenntnisse zu gewinnen, die der menschlichen Gesundheit zugutekommen.
Informationen zu Arima Genomics
Arima Genomics ist ein Unternehmen für Krebsdiagnostik, das die Krebsdiagnostik neu definiert, indem es DNA-Sequenz und -Struktur miteinander verbindet. Aufbauend auf seiner führenden Rolle in der 3D-Genomforschung und der Hi-C-Sequenzierungstechnologie entwickelt Arima klinische Tests, die krebsauslösende Veränderungen aufdecken, die bei herkömmlichen Ansätzen übersehen oder nur unvollständig charakterisiert werden können. Über seine Marke für klinische Tests „Aventa" bietet Arima in seinem CLIA-zertifizierten Labor in Orlando, Florida, Tests für solide Tumoren und Lymphome an. Erfahren Sie mehr unter www.arimagenomics.com und aventatest.com, und folgen Sie uns auf LinkedIn.
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Im Land Bremen beginnt nach den Sommerferien ein Pilotprojekt, das den Arbeitsalltag von Lehrkräften grundlegend verändern könnte. An neun ausgewählten Schulen erfassen die Lehrerinnen und Lehrer künftig ihre gesamte Arbeitszeit digital – weit über die bisher dokumentierten Unterrichtsstunden hinaus. Bildungsenator Mark Rackles (SPD) spricht von einem Schritt, der Schule "perspektivisch" verändern werde. Erste Auswertungen des Testlaufs werden für Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.
Hintergrund ist die gewachsene Bandbreite an Aufgaben, die im bisherigen System kaum abgebildet wird. Neben Unterricht kommen Elternarbeit, Team- und Gremienarbeit, Konferenzen, Schulentwicklungsprojekte sowie Fahrten hinzu. Lehrkräfte berichten zudem von regelmäßigem Arbeiten am Abend oder am Wochenende, etwa für Vorbereitung, Korrekturen oder digitale Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern. Nach Ansicht des Senats soll diese Belastung künftig sichtbar und systematisch erfasst werden.
Technisch setzt Bremen auf ein digitales Tool, auf das Lehrkräfte per Smartphone oder Rechner zugreifen können. Sie tragen Datum, Uhrzeit und Art der Tätigkeit ein – zur Auswahl stehen Kategorien wie "Unterricht", "Coaching" oder "Austausch"; auch Abwesenheiten durch Krankheit oder Urlaub werden eingepflegt. Das Projekt ist auf ein gesamtes Schuljahr angelegt. In einer Einführungsphase lernen Lehrkräfte die Anwendung kennen, anschließend analysieren Projektgruppen erste Ergebnisse und suchen insbesondere mit stark belasteten Lehrkräften das Gespräch, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.
Politisch und arbeitsrechtlich geht es um mehr als ein Softwareprojekt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und damit auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeit erfassen. Der Bremer Testlauf soll daher grundsätzliche Fragen klären: In welchem Umfang ist Wochenendarbeit zulässig? Wie wird eine Klassenfahrt bewertet? Wie lassen sich Teilzeitmodelle, Datenschutz und Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit unter einen Hut bringen? Rackles betont, das Vorhaben sei nicht nur für Bremen gedacht, sondern solle Erkenntnisse für alle Bundesländer liefern.