Kontrastmittelfreie Ventilations-/Perfusionsbildgebung – aus routinemäßigen Thorax-CT-Untersuchungen
MELBOURNE, Australien, 30. Juni 2026 /PRNewswire/ -- 4DMedical Limited (ASX: 4DX), der weltweit führende Anbieter im Bereich der fortschrittlichen Lungenbildgebung, gab heute bekannt, dass die CT:VQ™-Technologie die Zulassung der Therapeutic Goods Administration (TGA) erhalten hat und in das Australian Register of Therapeutic Goods (ARTG) aufgenommen wurde – damit kann es kommerziell in ganz Australien eingesetzt werden.

CT:VQ™ bietet Ärzten Zugang zu Bildgebung und Daten zur Ventilation und Perfusion, die direkt aus routinemäßigen, kontrastmittelfreien Thorax-CT-Untersuchungen gewonnen werden. CT:VQ™ liefert regionale Informationen zur Lungenfunktion, ohne dass injizierte Kontrastmittel, Radiotracer oder eine spezielle nuklearmedizinische Infrastruktur erforderlich sind.
„Die Zulassung durch die TGA ist ein wichtiger Meilenstein für die Atemwegsdiagnostik auf unserem Heimatmarkt", sagte Andreas Fouras, Gründer, geschäftsführender Direktor und Geschäftsführer von 4DMedical.
„Als erste und einzige kontrastmittelfreie, CT-basierte Lösung zur Ventilations-/Perfusionsbildgebung liefert CT:VQ™ medizinischen Fachkräften detaillierte Informationen zur Lungenfunktion und nutzt dabei die bereits im gesamten Gesundheitssystem vorhandene Infrastruktur. Zudem macht die hohe CT-Scanner-Dichte Australien zu einem attraktiven Markt für eine flächendeckende Einführung."
Für die Ventilations-/Perfusionsbildgebung sind in der Regel spezielle nuklearmedizinische Geräte, Radiotracer und spezialisierte Arbeitsabläufe erforderlich. CT:VQ™ bietet jedoch eine softwarebasierte Alternative, die auf Scans basiert, die mit der vorhandenen CT-Bildgebungsinfrastruktur erstellt werden – und damit den Zugang zur funktionellen Lungenbeurteilung potenziell auf ein breiteres Spektrum von Versorgungseinrichtungen ausweitet.
Die Zulassung von CT:VQ™ erfolgt zu einer Zeit, in der Gesundheitssysteme zunehmend nach skalierbaren und kostengünstigen Technologien suchen, die die Diagnosemöglichkeiten durch die Nutzung bestehender Bildgebungsressourcen erweitern. Durch die Nutzung der bereits in ganz Australien vorhandenen Standard-CT-Infrastruktur kann CT:VQ™ den Zugang zur funktionellen Lungenbildgebung in städtischen, regionalen und ländlichen Versorgungsumgebungen erweitern. CT:VQ™ kann sowohl für Einrichtungen ohne nuklearmedizinische Leistungen vor Ort als auch für Krankenhäuser und Bildgebungszentren mit solchen Leistungen besonders wertvoll sein, da es dazu beiträgt, nuklearmedizinische Kapazitäten für andere diagnostische und therapeutische Leistungen zu erhalten.
Seit der FDA-Freigabe im Jahr 2025 wird CT:VQ™ an führenden US-amerikanischen Einrichtungen eingesetzt, darunter Stanford, die Cleveland Clinic, UC San Diego Health, die University of Chicago Medicine, die University of Miami sowie SimonMed, eines der größten privaten Netzwerke für ambulante Radiologie in den Vereinigten Staaten.
Informationen zu 4DMedical
4DMedical Limited (ASX:4DX) ist ein weltweit tätiges Medizintechnikunternehmen, das die respiratorische Versorgung mit fortschrittlicher Bildgebung und künstlicher Intelligenz revolutioniert. Die patentierte XV Technology® wandelt herkömmliche Scans in aussagekräftige funktionelle Erkenntnisse um, mit denen Ärzte Lungenerkrankungen früher und präziser erkennen, diagnostizieren und überwachen können.
Das wachsende Software-Portfolio von 4DMedical umfasst die FDA-freigegebene XV Lung Ventilation Analysis Software (XV LVAS®), CT LVAS™ sowie die bahnbrechende Lösung CT:VQ™, die durch die Kombination von Ventilations- und Perfusionsanalyse neue Maßstäbe in der kardiothorakalen Bildgebung setzt.
Die Lösungen von 4DMedical werden nahtlos über ein Software-as-a-Service-Modell (SaaS) bereitgestellt, lassen sich in die bestehende Krankenhausinfrastruktur integrieren, steigern die ärztliche Produktivität und ermöglichen eine stärker personalisierte Patientenversorgung. Mit den fortschrittlichen KI-Fähigkeiten, die durch die Übernahme von Imbio im Jahr 2023 und contextflow im Jahr 2026 hinzugekommen sind, verschiebt 4DMedical weiterhin die Grenzen der medizinischen Bildgebung, um das Verständnis sowie die Behandlung von Atemwegserkrankungen weltweit neu zu definieren.
Häufig gestellte Fragen
Was ist CT:VQ™?
CT:VQ™ ist eine Lösung zur kontrastmittelfreien Ventilations-/Perfusionsbildgebung, mit der sich aus routinemäßigen Thorax-CT-Aufnahmen Informationen zur regionalen Lungenfunktion ableiten lassen.
Inwiefern unterscheidet sich CT:VQ™ von einem herkömmlichen V/Q-Scan?
Im Gegensatz zur herkömmlichen nuklearmedizinischen Ventilations-/Perfusionsbildgebung benötigt CT:VQ™ weder Radiotracer noch injizierte Kontrastmittel noch spezielle Kameras noch eine eigene nuklearmedizinische Infrastruktur. CT:VQ™ nutzt Scans aus vorhandenen CT-Bildgebungsressourcen, um funktionelle Informationen zur Lunge zu erzeugen.
Werden bei CT:VQ™ Kontrastmittel oder radioaktive Substanzen benötigt?
Nein. CT:VQ™ ist eine bildgebende Lösung ohne Kontrastmittel, bei der weder injizierte Kontrastmittel noch inhalierte Radiotracer noch radioaktive Isotope erforderlich sind.
Warum ist die Zulassung durch die TGA wichtig?
Die TGA-Zulassung ermöglicht den kommerziellen Einsatz von CT:VQ™ in ganz Australien und fördert einen breiteren Zugang zur funktionellen Lungenbildgebung unter Nutzung der bereits in Gesundheitseinrichtungen landesweit vorhandenen CT-Infrastruktur.
Wo ist CT:VQ™ zugelassen und im Einsatz?
CT:VQ™ verfügt über eine behördliche Zulassung in Australien, in den Vereinigten Staaten, in der Europäischen Union, im Vereinigten Königreich, in Kanada und in Neuseeland. Es wird bereits in führenden US-amerikanischen Gesundheitssystemen eingesetzt, darunter Stanford, die Cleveland Clinic, UC San Diego Health, University of Chicago Medicine, die University of Miami sowie SimonMed, eines der größten privaten Netzwerke für ambulante Radiologie in den Vereinigten Staaten.

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Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.
Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.
Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.
Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.