4. Chain Expo „Launchpad" startet mit mehr als 30 geplanten Launch-Veranstaltungen

26.06.2026

BEIJING, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Das „Chain Expo Launchpad" der 4. China International Supply Chain Promotion Expo (Chain Expo) wurde am 22. Juni im China International Exhibition Center (Halle Shunyi) in Beijing offiziell eröffnet.

Als fortlaufende „Premierenbühne" für globale Innovationsergebnisse, die von der Chain Expo gefördert werden, hat das diesjährige Launchpad das Motto „Neue Wege, neue Anfänge entlang der Kette". Vom 22. bis 25. Juni finden dort über 30 spezielle Präsentationsveranstaltungen statt, die die „sechs Ketten und einen Ausstellungsbereich" der Messe abdecken – nämlich die Digital Tech Chain, die Advanced Manufacturing Chain, die Green Agriculture Chain, die Healthy Living Chain, die Clean Energy Chain und den Ausstellungsbereich für Lieferkettendienstleistungen. Diese Veranstaltungen werden „neue Produkte, neue Technologien, neue Prozesse, neue Szenarien, neue Ökosysteme und neue Lieferketten" von konzeptionellen Ideen in greifbare Vor-Ort-Demonstrationen, vernetzbare Geschäftsszenarien und umsetzbare Kooperationsmöglichkeiten verwandeln.

Die diesjährige Chain Expo führt verkörperte Intelligenz als neue Variable für reale Dienstleistungen vor Ort ein. Während der Eröffnungszeremonie des Launchpads betrat ein humanoider Roboter namens „Siliconbased Partner" die Bühne für eine geführte Einführung und erhielt eine offizielle Akkreditierung. Die Eröffnungsveranstaltungen am ersten Tag folgten der Logik der Lieferkette: Im Mittelpunkt standen Schlüsselmaterialien, Prozesse und ergänzende Technologien für eine grüne, kohlenstoffarme und fortschrittliche Fertigung; intelligente Lösungen auf Basis digitaler Infrastruktur und Rechenleistung; sowie branchenweite Lösungen auf der Dienstleistungsseite der Lieferkette, die Standards, Plattformen und grenzüberschreitende Dienstleistungsschnittstellen zusammenführten. Die Veranstaltungen fanden gleichzeitig online und offline statt und kombinierten Videopräsentationen, persönliche Interaktionen und Kommentare vor Ort, wodurch gemeinsam ein neues Kapitel in der koordinierten Entwicklung von Industrie- und Lieferketten aufgeschlagen wurde.

Start und Auftakt – „Kettenbasierte Innovation" wird zum heißen Thema

Es ist davon auszugehen, dass „Innovation" vom ersten Tag an bis hin zu den nachfolgenden Veranstaltungen das zentrale Schlagwort der gesamten Veranstaltung bleiben wird. Statistiken zufolge ist der Anteil der Einführungsinhalte zu „KI" und intelligenten Technologien deutlich gestiegen; diese reichen von zugrunde liegenden Sensoren und industrieller Rechenleistung bis hin zu Branchenanwendungen, die auf großen Modellen basieren. Gleichzeitig nehmen „grundlegende Themen" wie Standards für grüne Landwirtschaft und Rückverfolgbarkeit, Zollvereinfachungen und grenzüberschreitende Finanzvernetzung sowie CO₂-neutrale Industrieparks und Lösungen für Sicherheitsresilienz ebenfalls einen prominenten Platz ein. Technologie, Innovation und Lieferketten verschmelzen durch kollaborative Innovation immer stärker miteinander und treiben die Entwicklung von Spitzentechnologien voran, die sich von konzeptionellen Ideen zu praktischen Werkzeugen für alle Branchen entwickeln.

Als neue Plattform zur Präsentation und Vertiefung der internationalen Zusammenarbeit in Industrie und Lieferketten läuft die konzentrierte Einführungsphase des „Chain Expo Launchpad" bis zum 25. Juni und wird zudem über den Live-Streaming-Raum von Xinhuanet live für das Online-Publikum übertragen.

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Nach Bauverzögerung: Bahn öffnet Kernkorridor Hamburg–Berlin mit Einschränkungen

15.06.2026

Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.

Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.

Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.

Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.